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Schutzmaterial-Infektion

Recyclinghof am Kompostwerk in Lemgo öffnet wieder

Die Lipper bekommen ab heute eine weitere Möglichkeit, Müll loszuwerden. Der Recyclinghof am Kompostwerk in Lemgo macht wieder auf. Es gelten aber weiterhin noch Einschränkungen.

Das Kompostwerk hatte nach der Corona-Zwangspause seit Ostern zuerst nur Gartenabfälle angenommen. Für andere Wertstoffe und Abfälle wurden die Deponie Hellsiek und die AgA in Detmold geöffnet. Die Erfahrungen aus den vergangenen zwei Wochen lassen jetzt auch die Öffnung des Recyclinghofes in Lemgo zu, teilte die Abfallbeseitigungsgesellschaft Lippe mit.

Aber auch da gelten natürlich die Abstands- und Hygieneregeln. Die maximale Zahl an Fahrzeugen auf dem Gelände ist begrenzt. Es dürfen auch nur PKW ohne Anhänger rein. Damit die Wartezeit nicht unnötig lange wird, sollen die Kunden die Abfälle vorsortiert im Auto haben.

Weitere Infos des Abfallwirtschaftsverbandes Lippe:

Schadstoffsammlung wird wieder durchgeführt

Die Schadstoffsammlung von privaten Haushalten wird ab Freitag, 15. Mai, wieder durchgeführt. Die nächsten Termine sind:

Freitag, 15.05.  in Leopoldshöhe

Samstag, 16.05. in Bad Salzuflen

Freitag, 22.05. in Oerlinghausen

Samstag, 23.05. in Lage

Freitag, 29.05. in Lemgo

Samstag, 30.05. in Blomberg

Freitag, 05.06. auf der Deponie Hellsiek in Detmold

Zusätzlich werden ab Samstag, 9.Mai, auf dem Recyclinghof des Kompostwerkes in Lemgo wieder Schadstoffe angenommen.

Weitere Termine und Informationen zur Schadstoffsammlung können unter www.abg-lippe.de oder www.gal-lippe.de abgerufen werden.  

 

Beistellsäcke für Biomüll

Vorübergehend werden für Biomüll Beistellsäcke aus Papier angeboten. „Da die Säcke aus mehreren Lagen verklebtem Papier bestehen, sind sie stabil genug, um auch problemlos eine Nacht bei strömendem Regen im Freien zu stehen, ohne durchzuweichen“, erläutert Thorsten Aust, Geschäftsführer der Gesellschaft für Abfallentsorgung Lippe (GAL). Je nach Kommune können diese Beistellsäcke über die üblichen Verkaufsstellen direkt bei der Kommune oder im örtlichen Handel bezogen werden. Die Bezugsquellen finden sich unter http://www.gal-lippe.de/downloads/.  

Mit diesem Angebot soll eine weitere Möglichkeit zur Qualitätsverbesserung des lippischen Kompostes geschaffen werden. „Dies ist wichtig, da sich seit Einführung der Biotonnen zu Beginn der 90er Jahre die Qualität des gesammelten Materials kontinuierlich verschlechtert hat“, erklärt Dr. Ute Röder, Geschäftsleiterin des Abfallwirtschaftsverbandes Lippe (AWV). „Gleichzeitig sind jedoch die gesetzlichen Anforderungen an die Produkte aus dem Kompostwerk in Lemgo stetig gestiegen.“

Hinzu kommt, dass die falsche Mülltrennung massive Probleme in den Aufbereitungsanlagen verursacht. „Die erforderlichen Reparaturen und die damit verbundenen Ausfallzeiten führen zu beträchtlichen Mehrkosten, die sich auch auf den Gebührenhaushalt niederschlagen“, ergänzt Ulrich Schlotthauer, Geschäftsführer der GAL und verantwortlich für den Betrieb des Kompostwerkes in Lemgo.

In die Biotonne gehören nur Abfälle, die biologisch abbaubar sind. Daher dürfen in den Biotonnen etwa kein Restmüll, Altkleider oder Bauschutt entsorgt werden. Zudem sind Müllbeutel aus kompostierbarer Folie nicht erlaubt, da diese in der Sortierung stören und deutlich langsamer verrotten.

Die Beistellsäcke sind nur für den kurzfristigen Einsatz gedacht. Sollten Haushalte langfristig ein höheres Müllaufkommen haben, sollte das vorhandene Tonnenvolumen überprüft werden.

>> alle Infos zum Corona-Virus in Lippe

>> die bundesweiten und internationalen Entwicklungen rund um Corona

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