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Missbrauchsfälle von Lügde sind Dauerthema in Düsseldorf

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul ist fast nur noch mit einem Thema konfrontiert – den Missbrauchsfällen auf dem Campingplatz in Lügde. Auch beim Fernsehsender phoenix ging es am Abend um den Fall – und um die Masse kinderpornografischer Daten, die die Polizei in NRW im letzten Jahr sicherstellte

„Wir stehen vor Bergen von Daten, Bildern und Filmen, die da zusammenkommen. Und wir bekommen sie nicht ausgewertet, das ist die Wahrheit“, sagte Herbert Reul im Fernsehsender phoenix. Die Polizei brauche vor allem Technik. Mehr Personal reicht nicht, sagte der Minister. Der Fall Lügde beschäftigt die Landespolitik fast ununterbrochen.

Auch gestern nach einer Sitzung des NRW-Rechtsausschusses äußerten sich wieder mehrere Politiker. Die SPD möchte in einer Kommission vor allem aufarbeiten, was sich in den Jugendämtern verändern muss, um Kinder besser zu schützen. Außerdem müssten die Polizeistrukturen auf den Prüfstand. Nach ähnlichen bekanntgewordenen Verdachtsfällen von Kindesmissbrauch in Paderborn und Bad Oeynhausen stellt sich in der AfD-Fraktion hingegen die Frage nach einem Netzwerk.

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