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Julia Vorpahl
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Fall Lügde - Zusammenarbeit der Jugendämter soll auch über Landesgrenzen hinweg verbessert werden

Der Missbrauchsskandal von Lügde ist ein Dauerthema im Düsseldorfer Landtag – und er zieht immer weitere Konsequenzen nach sich. Familienminister Joachim Stamp will an rechtlichen Regelungen schrauben und den Kinderschutz in NRW stärken.

Weil der Missbrauchsskandal von Lügde auch erhebliche Mängel bei den Jugendämtern zutage gebracht hat, beschäftigt der Fall natürlich auch das NRW-Familienministerium. Das in Niedersachsen rechtlich zuständige Jugendamt Hameln-Pyrmont hatte dem Hauptverdächtigen, einem arbeitslosen Dauercamper, trotz seiner vermüllten Campingplatz-Unterkunft in Lügde die Pflegeerlaubnis für ein Kindergartenkind übertragen. Lügde liegt allerdings außerhalb des Zuständigkeitsbereiches dieses Amtes. Deshalb soll künftig auch das Jugendamt am Wohnsitz der Pflegeperson einer Unterbringung zustimmen müssen. Im Fall Lügde wäre das das Kreisjugendamt hier in Lippe gewesen.

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