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Lina Heitmann
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Fall Lügde - Verfahren gegen eine Opfer-Mutter eingestellt

Die Staatsanwaltschaft hat im Fall Lügde das Ermittlungsverfahren gegen eine Opfer-Mutter eingestellt. Wie uns ein Behördensprecher bestätigte, gab es keine Beweise für die Anschuldigungen eines Zeugen.

Der hatte ausgesagt, dass die Mutter 2016 von der Vergewaltigung ihrer Tochter durch den Angeklagten Andreas V. erfahren haben soll. Demnach soll die Frau ihr Kind danach trotzdem weiter zu dem Mann gelassen haben. Das ließ sich aber nicht beweisen. Der Lügde-Prozess geht nächste Woche Freitag mit letzten Plädoyers weiter.

Beide Angeklagten im Fall um die Missbrauchsserie von Lügde müssen mit langen Haftstrafen und der anschließenden Sicherungsverwahrung rechnen. Das Landgericht Detmold will am 5. September das Urteil sprechen. Die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Behördenfehlern dauern noch an.

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