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Julia Vorpahl
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Mehr Ermittler gegen Kindesmissbrauch: GdP rechnet mit weiteren Erfolgen

Die Gewerkschaft der Polizei rechnet nach der Aufdeckung des Pädophilen-Netzwerks in Münster mit weiteren Ermittlungserfolgen im Bereich Kindesmissbrauch. Hintergrund ist, dass nach dem Fall Lügde deutlich mehr Ermittler in NRW solche Fälle verfolgen als früher. Wir müssen damit rechnen, dass in den nächsten Monaten weitere Gruppen von Kinderschändern auffliegen werden, zum Teil in Dimensionen, die sich bislang niemand vorstellen kann, sagte der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Michael Maatz.

Im Fall des Pädophilen-Netzes in Münster haben die Ermittler bundesweit elf Verdächtige festgenommen. Darunter ist auch die Mutter des Hauptbeschuldigten, die als Erzieherin in einem Kindergarten gearbeitet hat. Ihre Gartenlaube in Münster gilt als Haupttatort. Die Opfer waren drei Jungen im Alter von fünf, zehn und zwölf Jahren. Die Polizei stieß auf gigantische Mengen Kinderpornografie übelster Sorte.

Die GdP macht sich erneut für die Vorratsdatenspeicherung stark, um solche Täter leichter bzw. überhaupt finden zu können.

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