Immer samstags nehmen wir die Themen der Woche auf's Korn, die aus der Reihe tanzten und uns stutzig werden liesen. Kleine, spitze Bemerkungen zu großen und weniger großen Vorkommnissen, die sagen wollen: Leichter wird's, wenn man's leichter nimmt - eben in den Lippischen Spitzen.


Die
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Lippische Spitzen, 19. April 2014

Rolf Demuth muss noch einmal vor Gericht antreten. Dabei geht es schon bald um mögliche Strafvereitelung. Der 75jährige Schieder-Möbel Gründer war vor nicht mal einem Jahr aus der Haft entlassen worden. 2011 war er wegen millionenschweren Kreditbetruges für 3 ½ Jahre verknackt worden. Die Demut vor der Knute der Justiz ist scheinbar noch nicht so richtig ausgeprägt.

Ein lippischer Brauch hat Chancen, in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen zu werden. Dabei geht es dieses Mal um Immaterielles. Der Osterräderlauf von Lügde konkurriert in NRW mit dem Rheinischen Karneval um eine Platzierung. Das eine ist lustig, das andere ne runde Sache. Ganz egal, für eine Aufnahme in der Liste brauchen beide langen Atem.

Ein 76jähriger Jäger aus Schloss Holte-Stukenbrock hat den Schuss möglicherweise nicht gehört, den Warnschuss aus erster Instanz. Er hatte nämlich einem anderen Jäger einen Stock über den Schädel gezogen, weil der wiederum in einem Erdsitz hockte, von dem aus der Schläger einen Hirsch erlegen wollte. Nun ging der Mann in Detmold in die Berufung und scheiterte. Die Strafe ist nun fast doppelt so hoch. Ob das gegen diese besondere Form der Toll-Wut hilft?

Ein Blomberger Bestatter will keinen Etikettenschwindel begangen haben. Trotzdem wurde er jetzt zu 7.200 Euro verknackt, weil er Urnen vertauscht hatte. Angeblich war das passiert, weil die Sonneneinstrahlung die Etiketten an den Urnen abgelöst hatte. Und weiß gar nicht so recht, wer länger in der Sonne stand: der Bestatter oder die Urnen…

Neue Woche, neue Themen – wir bleiben dran.   

Lippische Spitzen, 12. April 2014

Der Leuchtenhersteller Zumtobel verliert an Strahlkraft: 600 Mitarbeiter will er konzernweit von Bord schicken, mehrere Standorte dicht machen. Das Gute im Schlechten stellte sich später heraus: Auf den Standort Lemgo wirft die Unternehmenspolitik nicht so große Schatten: Hier sind derzeit 13 wegfallende Arbeitsplätze in der Diskussion. Was es zwar besser aussehen lässt, aber auch nicht gut ist.

Über 14.000 Autos kontrolliert, 540 als zu schnell erwischt, 30 mit einer Anzeige versehen – nicht besonders aufregend ist, was der Blitzmarathon in Lippe hervorgebracht hat. Aber es gibt immer auch welche, die die Deppenliste anführen. In diesem Fall waren das zwei Autofahrer, die nicht nur schneller waren, als die Polizei erlaubt. Sie waren doppelt so schnell.

Der OWL-Einzelhandel dümpelt so vor sich hin. Im vergangenen Jahr hat es kaum Umsatzzuwächse gegeben. Im Lebensmittelhandel geht immer noch was, Uhren, Schmuck, Bücher und Spielsachen aber stagnieren. Auch ältere Menschen gehen zunehmend ins Netz. Also macht mittlerweile jeder fünfte OWL-Einzelhändler noch eine Filiale auf, im Netz. Innenstädte aber werden nicht virtuell und durchs Web auch nicht originell.

Und nicht nur der Handel wandert ab ins Netz, auch junge Leute werden in Lippe zunehmend knapp. Nicht mal mehr 20 Prozent sind unter 18 Jahre alt. Vor 50 Jahren machte die Gruppe noch ein Viertel der Bevölkerung aus. Der Letzte macht nicht nur das Licht, sondern auch den Rechner aus.

 

Neue Woche, neue Themen – wir bleiben dran.      

 

Lippische Spitzen, 2. April 2014

Nicht, dass der Mann aus der Ukraine nen Hau mit Damenschuhen gehabt hätte. Es war einfach der viel gescholtene schnöde Mammon, der ihn versuchen ließ, mit gefälschten Papieren 10.000 Paar Damenschuhe beim Detmolder Hersteller Wortmann in seinen Besitz zu bringen. Der Anstifter hatte dem verhinderten Täter 1.500 Dollar versprochen. Vor Gericht musste der Mann nun auf dem Absatz kehrt machen – für 18 Monate geht’s in den Bau.

Es ist ein mühseliges Unterfangen: Wie bekommt der Landesverband Lippe Aufgaben und Kosten in den Griff? Nun kuscheln wieder einmal Kreis und Verband miteinander. Sie wollen Kulturaufgaben miteinander angehen. Höchste Eisenbahn, wie Politiker schon seit Jahren wissen. Aber seit Jahren pflegen ebendiese auch die Kultur des Schaulaufens – gegen fast jede Veränderung beim Verband.

Bei der Sozialdemokratie fiel das Ja, aber dieses Mal ziemlich leise aus. Das Vorhaben gehe in die richtige Richtung, heißt es da, aber… Was ja auch schon mal ein kleiner Schritt zur Lösung großer Probleme ist. Wie weit ist es nun noch bis zum großen Wurf?

Wir wollten auch einen machen: Das Staatsbad Meinberg sollte zur größten FKK-Meile Europas avancieren. Interessant: Der Lipper ging gelassen mit dem Vorschlag um. Vielleicht war es auch der Erkenntnis geschuldet, dass der Blick auf den Kalender ein nacktes, aber eindeutiges Datum zeigte: Den 1. April.

 

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Lippische Spitzen, 29. März 2014

Und plötzlich, so erscheint es den Älteren, plötzlich triumphiert Ilja Richter noch einmal in seiner glanzvollsten Disziplin: Licht aus, wrrooomm, Spot an, ja… So klang das damlas in der ZDF-Disco. Heute am Abend macht auch die Stadt Detmold das Ilja Revival: Earth Hour heißt die Aktion. Um 20h30 soll dann alles an Licht aus, was nicht unbedingt gebraucht wird: Damit will man die Verpflichtung zum Klimaschutz deutlich machen. Was noch besser ginge, wenn man jede zweite Straßenlaterne einfach ganz abschafft.

Noch eine Detmolder Spitze: Die Stadtverkehr Detmold checkt seit Kurzem die Fahrweise ihrer Busfahrer. Geben die zu viel Gas, fahren Sie eher forsch? Werfen sie ihre Fahrgäste schon mal durcheinander? Oder sind sie doch eher himmlische Busfahrer? Für die heißt es nämlich: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, Sanftmütigkeit ist ihr Gefährt…

Ganz oder gar nicht – so soll die Nordumgehung für Lemgo kommen. Diese Info hat sich Lemgos Bürgermeister Dr. Rainer Austermann beim Verkehrsminister abgeholt. „Halbwegs gut gelaunt“, so Austermann, sei er aus Düsseldorf zurückgekommen. Wir fordern: Ganz oder gar nicht, Herr Bürgermeister.

Erst schnappte der Polizeihund zu, dann die Polizei selbst. Ein erwischter Einbrecher in Lage bekam das volle Pfund. Per Polizeihubschrauber wurde der 24jährige Übeltäter auf der Flucht vor dem Hund und auf einem Vordach gefunden. Später auch sein Auto, das geklaut war – und noch später einen Kofferraum voller Gut, das auch des Diebes war. Prachtkerl…

 

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Lippische Spitzen, 22. März 2014

Die Briten bekommen es plötzlich eilig. Aus Detmold ziehen sie viel schneller nach Hause als zunächst geplant. Auch an Tempo zu legt die Stadt Detmold. Die erwägt nämlich, sämtliche britische Wohnimmobilien zu erwerben, damit nicht irgendwelche wenig lustigen Anleger ihre noch weniger lustigen Spielchen mit den Wohnungen und Häusern treiben. An dieser Stelle ohne Wenn und Aber: Klasse Lösung.

Bei der Polizei in Detmold und Bielefeld hat die Staatsanwaltschaft mal richtig Gas gegeben und die Häuser durchsucht. Hintergrund ist der Vorwurf, ein Polizeiarzt soll einem Spitzenbeamten Medikamente kostenlos zukommen haben lassen, obwohl dem die nicht zustanden. Und dieser Spitzenbeamte soll Polizeiinventar privat genutzt haben. Die Anschwärzerei wegen irgendwelcher Partytische und der Pillenvorwurf erfolgten anonym. Pillen hin, Partytische her: Anonyme Denunzianten sind erst einmal eines: Bedauernswerte Gestalten.

Ein Jugendlicher beschäftigt die Politik in Bad Salzuflen. Der nämlich hatte beantragt, man möge einen Modellversuch zur kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene starten. Die Politiker wollen jetzt ernsthaft eine Infoveranstaltung mit Experten machen. Und wir fragen uns: Haben die möglicherweise schon vom falschen Baum geraucht?

Die lippischen Straßen kommen langsam auf Vordermann. Die Hälfte der Kreisstraßen sei bereits saniert. Bis 2033 hat eine Privatfirma Zeit, um alle Straßen in Ordnung zu bringen. Durch die Vergabe des Projektes an ein Unternehmen spart der Kreis laut Landrat 15 Prozent der Kosten. Die anfängliche Kritik ist wohl unter die Walze des Schweigens geraten.

 

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Lippische Spitzen, 15. März 2014

Das Detmolder Amtsgericht traf auf einen alten Bekannten: Der 67jährige wegen Diebstahls in einem besonders schweren Fall Angeklagte hat schon über 30 Gefängnisjahre auf dem Buckel. Nun kamen zweieinhalb weitere dazu. Er hatte für 40.000 Euro Ware bei einem Einbruch erbeutet. Und wir sagen: Heimat ist, wo man verstanden wird…

Es gehen sowieso immer mehr Lipper ins Netz, allerdings dem Handel: Im Schnitt trägt jeder Lipper 440 Euro im Jahr zu Internethändlern. Es ist wie es immer ist: Wir moppern über die Verödung der Innenstädte, scheuen aber den lippischen Landregen. Shoppen im Internet passiert zwar im Trocknen, macht aber einsam.

Und nun geht das wieder von vorne los mit den Sparbemühungen beim Landesverband: Der Landrat hat mal wieder ne Idee, und er vertritt sie dieses Mal leise und unaufgeregt. Beim letzten Mal vor Jahren war ja nach Heuwinkels Vorstoß alles auf dem Baum. Dabei kann man mit Politikern einzeln wunderbar über die Zukunft des Landesverbandes diskutieren, im Rudel aber gehen die Mandatsträger nach wie vor gern auf Tauchstation. Dabei geht’s doch um was: Das Besondere an Lippe finanziell machbar zu erhalten.

Das Salzsiederfest in Bad Salzuflen macht mal wieder Pause: Durch die Umgestaltung der Fußgängerzone würden 70 Prozent der Standflächen fehlen, heißt es. Alternativen gebe es nicht. Wobei man mit der Halbierung der Rudolph-Brandes-Allee zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte: Gefeiert werden könnte rund um die Stadt – und die Allee wäre zumindest zeitweise mal keine Rennbahn.   

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Lippische Spitzen, 8. März 2014

 

Kein Großflughafen für Detmold. Dieser Satz hinterlässt doch einige Fragezeichen, oder? Dieser hier aber auch: Keine Castor-Transporte durch Detmold. Warum soll bitteschön ein Castor durch diese Stadt fahren? Autobahnen sind weit entfernt, die Bahnstrecke für solche Lasten nicht ausgelegt. Aber die Detmolder Grünen haben trotzdem Angst und wollen keine Atommülltransporte und keine Atomtransporte im Allgemeinen. Ganz einfach wird das aber sicher nicht, es sei denn, wir holen die lippischen Schützen wieder raus und machen die Schlagbäume runter.

Was tun gegen Unterrichtsausfälle? Landtagsmitglied Walter Kern aus Lemgo hat eine tolle Idee: Schicken Sie ihm einfach eine Mail. Er kämpft dann für mehr Unterricht und weniger Ausfall. Und vielleicht kämpft er auch etwas für die Kommunalwahl - nur so ganz am Rande.

Gartengestaltung nach Sicherheitsaspekten gibt es in Extertal. Zwei Nachbarn haben dort häufig große und kleine Probleme in ihren Gärten. Allein in diesem Jahr landeten schon acht Autos in den Rabatten. Die Gemeinde will helfen, ist aber nicht zuständig und Straßen.NRW braucht Zeit. Zeit, bis einer heult oder die Hütten der Nachbarn platt gefahren sind.

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Lippische Spitzen, 22. Februar 2014

Alle reden über Windkraftanlagen, alle außer Augustdorf. Es gäbe einfach keine ausweisbaren Flächen, beispielsweise wegen des Truppenübungsplatzes oder der Vogelschutzgebiete. Da wo andere sich gerade die Köpfe heiß reden, in Augustdorf also absolute Ruhe… Und das, wo der Bürgermeister doch auch gerne mal n bisschen Wind macht – aber das ist ein anderes Thema.

Was macht eigentlich Cajus Julius Caesar? Der Bundestagsabgeordnete ist in der Großen Koalition noch nicht groß aufgefallen. Jetzt hat er den Jahresbericht der Bundesregierung zur Deutschen Einheit für sich entdeckt. Und er schreibt zur Arbeitslosensituation in den Neuen Ländern: Die 10%-Marke knacken wir auch noch. Auch lässt er wissen: Fast 25 Jahre Deutsche Einheit – wir haben schon viel erreicht! Und wir fragen uns: Wer ist denn bitte wir?

Das war jetzt nicht gerade ein Zückerchen für Pfeifer und Langen mit Sitz auch in Lage: Der Zuckerhersteller hat wie die Unternehmen Südzucker und Nordzucker auch vom Bundeskartellamt kräftig auf die Finger gekriegt: Wegen Preisabsprachen zahlen die drei 280 Millionen Euro Strafe. Macht zu viel Süßes doch auch dumm?

Morgens fahren doppelt so viele Menschen aus Lippe heraus, wie hereinkommen. Da trifft es sich eigentlich ganz gut, dass sich der Kreis Lippe dem Pendlerportal angeschlossen hat. So gibt es die Möglichkeit Fahrgemeinschaften zu finden. Über die bisherigen Erfolgsfälle gibt es keine Zahlen. Vielleicht liegt’s daran, dass nicht Jeder gleich morgens schon mitgenommen aussehen möchte.

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Lippische Spitzen, 15. Februar 2014

Man weiß ja, der Lipper hampelt so lange mit Kleingeld rum, bis aus den Kupfermünzen Draht wird. In Bad Salzuflen haben Diebe meterlange Kupferdachrinnen, Kupferpflanztöpfe und eine Kupferwanne geklaut. Waren die Täter Lipper, dann sind sie wohl schwer auf Draht – alle anderen sind nur schwere Jungs.

Deeskalation geht anders: Weil zwei Teenies von einem Streifenwagen im Halteverbot Handyfotos gemacht hatten, bekamen sie Zoff mit den Beamten. Damit nicht genug: Ohne triftigen Grund sollen sie die beiden 19jährigen bis zum nächsten Morgen weggeschlossen haben.  Natürlich gibt’s bei den blauen Sheriffs  auch schwarze Schafe. Die meisten aber sind die Guten.

100te Male wird die Bezirksregierung Detmold zum Erben. Der Nachlass landet immer dann in der Behörde, wenn die Erblasser keine Nachfahren oder anderweitige Erben haben. Einerseits lohnen sich diese Nachlässe zum Teil – zum anderen Teil aber fressen weniger üppige Erbschaften die anderen auf. Ein Nullsummenspiel für mehr Beschäftigung.

Das funktioniert auch in Lemgo. 500 Eingaben zu potenziellen Windkraftstandorten hat es dort gegeben. Die musste die Stadt Lemgo ausweisen. Dabei war ganz gleich, ob an den benannten Stellen was passiert oder nicht. Im Zweifel also: Viel Wind um nichts.

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Lippische Spitzen, 8. Februar 2014

Der Lipper hat kaum Autobahn – und wenig Anschluss hat er auch bei der Bahn. Wenn man mit dem Lipperländer nach Bielefeld fährt, um dann einen Fernzug zu erklettern, dann ist schon mal Hängen im Schacht. Die doppelte Bestrafung: Erstens: fast eine Stunde warten – und zweitens: in Bielefeld. Lipper haben‘s nicht leicht.

5 Täter hatten Ramschmatratzen extrem überteuert verkauft. Dafür mussten sie vors Detmolder Landgericht. Der Hauptangeklagte zeigte sich geständig, weshalb die Gauner dann auch nicht in den Knast mussten. Sie bekamen – ganz matratzengerecht – eine Bewährungsauflage…

Die Piraten aus Nordlippe wollen nun die Gerichte entern: Grund ist die NSA-Affäre. Wegen der haben sie Anzeige erstattet gegen Behörden, Geheimdienste und Politiker. Tüchtige Gesellen, diese Piraten – und sparsam: Den amerikanischen Behörden müssen sie die Anzeige gar nicht erst zukommen lassen – die haben sich die längst abgeholt.

Die Landesregierung gefährde lippische Denkmäler. Das behauptet des Denkmals Kern, mit Vornamen Walter und Oppositionspolitiker in Funktion. Vor vier Jahren habe noch das Vierfache an Fördermitteln zur Verfügung gestanden. Unter uns: Auch da sah manches Denkmal schon alt aus. Ob Hermann wohl warten kann, bis Kerns Partei das Ruder wieder übernommen hat?

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Lippische Spitzen, 1. Februar 2014

Aus der Abteilung „Eigentlich unnötiges Wissen“ kommt die gutachterliche Erkenntnis: Etiketten auf Urnen lösen sich nicht durch starke Sonneneinstrahlung. Interessanter wäre jetzt noch zu wissen, was einen Blomberger Bestatter dazu gebracht hat, zwei Urnen im jeweils anderen Grab beigesetzt zu haben. Und warum hat der Mann dann möglicherweise die Etiketten entfernt? Bei reiner Schusseligkeit wären zumindest die Aufkleber dran geblieben. Den Verstorbenen mag es egal sein, den Angehörigen nicht.

Der Kreis Lippe bleibt schön ursprünglich. Amerikanische Mätzchen gibt es nicht. Die nämlich wären möglich, wenn die Rettungswagen mit amerikanischen Sirenentönen ausgestattet worden wären. Werden Sie nun nicht, wohl wegen der Erkenntnis: Wat der Buer nich kennt, dat hört er nich.

Der Landesverband Lippe hört es gar nicht so gern, wenn er in dieser Rubrik vorkommt.  Aber in welcher sollen wir ihn denn unterbringen, wenn er in Fragen des Staatsbades Meinberg Immobilien in einem Exposé feilbietet, die nach Angaben der Stadt Horn-Bad Meinberg gar nicht zum Verkauf stehen? Eine weitere Geschichte aus der unsäglichen Serie „Bäd Meinberg“…

Bäcker und Konditoren machen mit dem Kreis Lippe gemeinsame Sache: Wer fünf Brötchen kauft, bekommt künftig ein sechstes gratis. „Mit Bildung ist mehr drin!“ heißt die Überschrift zu der Aktion. Man könnte auch sagen: wer bis fünf zählen kann, hat mehr verdient.

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Lippische Spitzen, 25. Januar 2014

Ein gut geführtes Archiv lässt einen ganz anderen Blick auf die Arbeitsagentur zu: In der Pressemitteilung 013/2014 vom 23. Januar lässt man den Detmolder Leiter Heinz Thiele sagen: (es) lässt sich für 2013 bilanzieren, dass die Agentur für Arbeit ihren finanziellen Gestaltungsspielraum gut genutzt hat. Zitat Ende. In Pressemitteilung 022/2013 hieß es von Heinz Thiele, (es) lässt sich für 2012 bilanzieren, dass die Agentur für Arbeit ihren finanziellen Gestaltungsspielraum gut genutzt hat. Zitat Ende. Der Schreiber der auch sonst wortgleichen Pressemitteilung hat zumindest bei der Kreativität noch deutliches Gestaltungspotenzial.

Eine lustige Truppe ist auch die CDU Werl-Aspe/Wülfer Bexten. Nicht genug, dass der Name der Ortsunion jetzt schon klingt wie eine Fahrt über Kopfsteinpflaster. Man hat nun entschieden, auch noch den früheren Ortsteilnamen Knetterheide mit aufzunehmen. Nur ein Wort braucht es also vom Kopfsteinpflaster zum Knattern durch die Heide. Bis sich die Ortspolitiker da im Wahlkampf vorgestellt haben, ist der potenzielle Wähler schon wieder weg. 

Doch nicht alles, was nach unten geht, ist deshalb schlecht. In Detmold wird über eine Sommerrodelbahn am Hermann nachgedacht. Und siehe da: Die Menschen freuen sich, wenn aus den Plänen auch Taten würden. Über einen Kilometer lang könnte die Talfahrt sein, aus der lippische Freizeitträume sind. Mal sehen, ob sich Detmolder Politiker jetzt auf den Hosenboden setzen.

Randalierende Rostock-Fans hatten am vergangenen Wochenende das A-Jugend-Masters in Lemgo zeitweise lahmgelegt. Reichlich Polizei musste Ordnung in den Laden bringen. Wenn der Mob vor der Tür steht, muss man ihn dann eigentlich in jedem Fall reinlassen?

Neue Woche, neue Themen, wir bleiben dran.


Lippische Spitzen, 18. Januar 2014

In der Jobcenter-Debatte wird zu viel geredet, findet der Landrat, der jetzt noch einmal seitens der Kreistags-SPD einen vor den Bug bekam, von Seiten des roten SPD-Arbeitsministers aber die Bestätigung bekam, dass er mit seinem Rausschmiss eines Vorstandes richtig agiert habe. Beim Landesverband wird über die Sparbemühungen zu wenig geredet, finden wir. Die Katze ist möglicherweise nur ein Kätzchen, das erst am 26. Februar aus dem Sack der Landesverbandsversammlung gelassen werden soll. Wir lernen: Kommunikation ist selten etwas, was alle gleichermaßen gut finden.

Ein Fünftel der lippischen Berufspendler kurvt zwischen 30 und 60 Minuten durch die Gegend, bevor es an die Arbeit geht. Der größte Teil ist bis zu 30 Minuten unterwegs – und die allermeisten im eigenen Auto. Wie viele aufgrund dieser Tatsache morgens gar nicht ankommen, das verschweigt die Statistik vornehm.

Einer kam nicht von der Arbeit, aber auch nicht gut an: In Bad Salzuflen zerlegte ein Autofahrer eine Verkehrsinsel und machte sich dann aus dem Staub. Dumm nur, dass er sein Autokennzeichen an der Unfallstelle verloren hatte. Die Polizei schaute mal vorbei, ließ pusten und nahm mit: Den Führerschein nämlich.

Und noch ein Autofahrertalent: Eine 42jährige aus Dörentrup fiel bei einer Alkoholkontrolle auf. Beim Anzapfen sagte sie dann aggressiv, dass sie weiter Auto fahren wolle. Daraus wurde nichts, stattdessen gab’s eine Herberge auf Staatskosten und die Abnahme des Führerscheins.

Neue Woche, neue Themen, denen, die’s können: Gute Fahrt.  


Lippische Spitzen, 28. Dezember 2013

Noch hat’s nicht geknallt, da gibt die Stadt Oerlinghausen schon mal den Saubermann. Die Verursacher müssen die Böllerreste wegfegen, die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes können diese Arbeit nicht übernehmen, lässt man uns wissen. Bis zum 4. Januar sollen die Silvesterfeuerwerksabbrennbürger ihrer Pflicht nachkommen. Dann sollten auch die heftigsten Feierer wieder nüchtern sein.

Ostwestfalen-Lippe gibt es jetzt als 3D-Modell im Internet. Darauf ist der Kreis Lippe ganz stolz und verweist auf sein Geoportal. Übrigens gibt es OWL in 3D schon immer und ewig – so im richtigen Leben. Man muss nur mal hingucken.

Endlich hat mal keiner gemoppert: Üblicherweise werden Veränderungen in Detmold gern erst einmal bis zur Unkenntlichkeit zerquatscht. Der Detmolder Advent hat Glück gehabt und ist heile über die Rampe gekommen. Im kommenden Jahr soll es mehr davon geben, nicht mehr Advent, aber mehr Hütten.

Beim Landesverband Lippe ist wieder Ruhe im Karton. Der umstrittene Vertrag mit einer PR-Agentur wird zum Jahresende aufgelöst. Das wurde auf einer Sondersitzung der Verbandsversammlung vorm vierten Advent entschieden.  Die Agentur sollte übrigens für eine bessere Außendarstellung des Verbandes arbeiten. Was jetzt aufgrund umstrittener Sponsorengelder für diesen Auftrag nicht ganz so geklappt hatte.

Neues Jahr, neue Themen, guten Rutsch.


Lippische Spitzen, 21. Dezember 2013

Im Kern des Extertaler Ortsteils Bösingfeld soll jetzt einheitlich Tempo 30 durchgeführt werden. Damit soll der Schilderwald mit 20er-, 30er- und 50er-Zonen deutlich gelichtet werden. Offen gesprochen, auch bei Tempo 30 kann man sich nach dreieinhalb Minuten fragen: Bösingfeld? War das schon, oder kommt das noch?

Bei Glunz in Horn-Bad Meinberg wird es bis Jahresende keine Kündigungen geben. Schöner wird Weihnachten dadurch auch nicht: Das unschöne Spiel um 250 Arbeitsplätze auf der Kippe geht Mitte Januar weiter.

Ach, Landesverband, wie gern würden wir Dir mal ein Jahr ohne hässliche Schlagzeilen wünschen. Aber Sponsorengelder einsammeln, um Extraleistungen von außen einkaufen zu können, das ist wirklich ein merkwürdiger Vorgang. Noch merkwürdiger ist, dass der Sponsor nicht genannt wird. Und vollkommen blauäugig ist es, anzunehmen, dass niemand in Kenntnis all dessen unbequeme Fragen stellt.

Und auch der rausgekegelte Jobcenter-Vorstand Michael Rosentreter beschäftigt mittlerweile den Düsseldorfer Landtag. Kritiker sind der Auffassung, der Rausschmiss sei gegen geltendes Recht erfolgt. Und dass die Nachfolgerin die Mails des Geschassten lesen kann, wäre auch neben der Kappe. In Düsseldorf entsteht sicher langsam der Eindruck, dass Lippe gerade relativ neben der Kappe ist.

Neue Woche, neue Themen, wir bleiben dran.


Lippische Spitzen, 30. November 2013

Drei vor, zwei zurück ist ja ein durchaus gängiger Rhythmus in der Politik. Bürgermeister können zurücktreten, um möglicherweise im Rahmen der Kommunalwahl wieder anzutreten. Ansonsten wären die Spitzenbeamten erst ein Jahr später wieder zur Wahl fällig. Mit dem Rücktrittsmanöver will man die Wahl von Bürgermeistern wieder auf einen Termin mit den Kommunalwahlen legen. Entkoppelt hatte man die Wahlen vorher. Und wie machen’s nun die lippischen Bürgermeister? Die einen so, die anderen so…

Die IG Metall schiebt ihre Verwaltungsstellen Detmold und Herford zusammen. Man wolle enger kooperieren und mit einer Stimme als Verwaltungsstelle Detmold/Herford sprechen. Dahinter darf die Notwendigkeit vermutet werden, bei zurückgehenden Mitgliederzahlen Kosten einsparen zu müssen. Denn am Ende ist eine Gewerkschaft auch Arbeitgeber – und sie denkt auch so.

Die FDP hat auf Bundesebene bekanntlich nichts mehr zu lachen. Auf kommunaler Ebene lässt sie andere manchmal müde lächeln: In Augustdorf zum Beispiel bei dem Versuch, alle Wohn- und Anliegerstraßen zu Spielstraßen zu machen. Dass solch ein Unterfangen nicht nur alles und alle ausbremst, sondern auch reichlich Geld kostet, war den Liberalen scheinbar entgangen: Mit der liberalen Erkenntnis ist es wie mit dem Geld der Gemeinde: Beides ist knapp.

Und kommt sie nicht mit einem Ruck dann vielleicht gemächlich und mit Ruckeln: Die Fusion der Lippischen Landeskirche mit Evangelischen Kirche von Westfalen. Jetzt kann man sich zumindest schon mal den Zusammengang der Diakonischen Werke vorstellen. Die große ganze Fusionsdiskussion ist erst einmal ins kommende Jahr verschoben worden.  Rom wurde ja auch nicht an einem Tag…

 

Neue Woche, neue Themen, wir bleiben dran.


Lippische Spitzen, 23. November 2013

Am 30. November begeht die Stadt Oerlinghausen einen internationalen Aktionstag  unter dem Motto „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe.“  Ja, da sind wir auch dagegen, haben aber keinen Aktionstag dafür, sondern Kopf und Haltung. In Oerlinghausen wird als äußeres Zeichen das Wahrzeichen der Stadt blau angestrahlt. Den Zusammenhang kriegen wir nicht hin, freuen uns aber, dass auch die Polizei auf blaues Licht setzt, ebenso Aral… Und blaues Licht soll die Müdigkeit vertreiben, sagen Licht-Experten. Für ein waches Oerlinghausen…

Von knapp 1.500 Einwohnern  ist in Bad Salzuflen-Ahmsen ein gutes Viertel auf dem Baum. Dieses Viertel hat gegen den Verkauf der örtlichen Kirche unterschrieben.  Wenn dieses Viertel das Gotteshaus auch regelmäßig nutzen würde, wäre die Verkaufsidee vielleicht gar nicht vorangetrieben worden. Es ist eben ein Unterschied, alles vor der Tür zu haben, oder es auch zu gebrauchen.

Dämmerschoppen war gestern, heute ist Dämmerstreife. Die gibt es bei der lippischen Polizei, um schlecht gesicherte Häuser ausfindig zu machen. Die Zahl der Einbrüche in Lippe ist rapide gestiegen. Dabei stünde den Einbrechern etwas anderes viel besser: Ein Dämmerschoppen zum Beispiel.

Noch dreister war ein junger Mann auf der B1. Er täuschte eine Autopanne vor. Einen Hilfswilligen schlug er dann und verlangte Geld. Das hat er zwar nicht bekommen, weil das Opfer flüchten konnte. Aber wenn das Schule macht, bekommen andere nicht mal mehr Hilfe, wenn sie sie brauchen.

Neue Woche, neue Themen, wir bleiben dran.


Lippische Spitzen, 16. November 2013

Sportler im Kreis Lippe müssen sich künftig warm anziehen. Oder aber sie müssen mehr bezahlen, wenn sie in kreiseigenen Hallen trainieren. Die Kreispolitik beschäftigt sich gerade mit der Einführung von Nutzungsgebühren für Sporthallen. Die hohen Kosten sind der Grund. Das Argument würden wir als Totschlagargument bezeichnen. Lapidar sagt man: Das machen andere Kommunen auch schon. Ein Argument, das die Fantasie anregt…

Naja, viel Fantasie ist auch gefragt, um einem Wettbewerb der „Auto-Bild“ etwas abzugewinnen. Auf der Suche nach Deutschlands besten Autofahrern ist das Blatt unter den ersten 20 dreimal im Kreis Lippe fündig geworden. Vor mir jedenfalls fahren in Lippe jedenfalls nie die drei, sondern immer die anderen…

Die FDP im Kreistag möchte über die Zukunftsstudie von Prognos sprechen. In der Studie kam Lippe auf den vorletzten Platz in OWL. Es ging darin um Wohlstand, Demografie, soziale Lage, Arbeitsmarkt und so weiter. Die seit Jahren bekannte Schlusslaterne Lippes wird jedenfalls nicht dadurch weitergereicht, dass man immer nur über altbekannte Probleme redet. Handeln wäre mal fein…

Die SPD im Kreistag hat die Arbeit des Jobcenters kritisiert. Man bringe die wenigsten Erwerbslosen wieder in Arbeit. CDU-Landrat Friedel Heuwinkel reagierte in einer Personalfrage an der Spitze des Jobcenters ungewöhnlich fix und deutlich. Er entließ ein Vorstandsmitglied aus der Verantwortung. In Brot und Lohn bleibt der Spitzenbeamte aber trotzdem – ganz anders als seine bisherige Klientel.

Neue Woche, neue Themen, wir bleiben dran.  


Lippische Spitzen, 9. November 2013

In Lippe wird gerade gezeigt, dass Rot und Schwarz nicht immer eine gute Mischung ist. Die CDU hatte beim Landesverband einen eigenen Kandidaten als Kämmerer durchgedrückt, obwohl es vorher eine Vereinbarung zwischen den Parteien gab. Nun sagt die SPD, dass sie nicht mehr mit der CDU im Kreistag kooperieren will. Kann man so machen, wirkt aber ziemlich eitel und beleidigt. Und vielleicht war es ja tatsächlich so, dass sich der SPD-Kandidat einfach schlecht verkauft hat.

Wenn an einer Bahnstrecke gebaut wird, dann wollen Bahnkunden wissen, was geht – und was nicht geht. Im Fall der Bauarbeiten an der Bahnstrecke Oerlinghausen – Lemgo erwies sich die Eurobahn als wenig kommunikativ. Niemand wollte oder konnte sagen, ob nun die Bahn wieder fährt oder doch noch der Ersatzbus. So wird man nie ServiceProfi. Und wir nennen das Unternehmen fortan Ein-Eurobahn… weil der Service ne billige Nummer ist.

Feine Sache, der Erfolg der ersten Win-Win-Börse in Lemgo. Unternehmen und soziale Einrichtungen trafen sich, um in einer Stunde möglichst viele gute Vereinbarungen zu treffen, die beiden Seiten helfen. Das hat 59 Mal geklappt – und es belegt beispielhaft für andere: Ohne Moos doch was los.

Ach, und noch einmal Landesverband Lippe: Irgendwie bekommt man dort das Zahlenwerk nicht rund. Der aktuelle Haushalt ist immer noch nicht genehmigt. Klar ist aber schon, dass 2015 425.000 Euro eingespart werden sollen – im Wesentlichen bei der Kultur. Traditionelle Einrichtungen sollten aber gesichert werden, meint die Chefin des Verbandes. Und sie meint damit unter anderem Hermannsdenkmal und Externsteine. Da sind wir aber dankbar, dass beide nicht wegsaniert werden…

Neue Woche, neue Themen – wir bleiben dran.


Lippische Spitzen, 2. November 2013

In Lippe gab es Ende September 100 freie Ausbildungsplätze und 54 ausbildungssuchende Jugendliche. Dass unterm Strich 46 Plätze frei bleiben, ist trotzdem eine Milchmädchenrechnung. Mal passen Bildungsstand und Anforderung nicht zueinander, mal Aufgabe und Leidenschaft nicht. Vielleicht müssen beide Seiten einen Schritt aufeinander zugehen, damit sich die Statistiker nicht so quälen.  

Es ist nicht frei von Komik, wenn ein Detmolder Bordell erst nach der Aufgabe des Geschäftsbetriebs seine heißesten Stunden erlebt.  Nachdem der Schuppen mit Namen Lady Corner nur noch Corner war, brannte in dieser Woche der Dachstuhl. Die Reihenfolge verhinderte Schlimmeres.

Erst haben die Ostdeutschen gerufen: Die Mauer muss weg. Fast ein Vierteljahrhundert später steht Deutschland voll von Mauern. Und ist der Garten noch so klein, Gabiolen müssen sein. So heißen die in einem Eisengitter sehr stylisch aufgeschütteten Steine. Die Mauerinflation ist nicht immer schön – und sie ist richtig neben der Kappe, wenn derartige Trenner im falschen Moment umkippen. In Oerlinghausen wurde ein Mann von solch einem Sturztrümmer eingeklemmt. Wir finden: Die Mauer muss weg.

In Schwalenberg wird die katholische Kirche entweiht. Aus Kostengründen gibt man das Gotteshaus auf. Wir meinen: Nach wochenlanger Aufregung über den würdentragenden aber würdelosen Baulöwen von Limburg ist jede Kostenargumentation seitens der katholischen Kirche eine Lachnummer – eine traurige…

Neue Woche, neue Themen – wir bleiben dran.


Blitzer in Lippe

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