Ausflugstipps Köln

Köln lässt sich erst einmal etwa so zusammenfassen: Kölsch, Alaaf und halt der Dom. Aber Köln kommt nicht nur mit weingeistigem Frohsinn daher, sondern auch mit der Kulturkeule. Ganz groß natürlich: der Dom.

Für Aufregung hat in jüngster Zeit das Richterfenster im Südquerhaus gesorgt, dort hat Gerhard Richter das gotische Kirchenfenster in die Moderne überführt und das gefällt halt nicht jedem. Freitag Abends spielt vor dem Dom manchmal ein Pianist, der rollt da tatsächlich seinen Flügel hin, muss den allerdings alle 20 Minuten verrücken, Vorschrift vom Ordnungsamt.

www.koelner-dom.de

Direkt neben dem Dom ist das römisch-germanische Museum - es zeigt die Geschichte Kölns ab 50 n. Chr. als römische Kolonie, daher der Name, sehenswert ist hier ein ziemlich großes Fußbodenmosaik. Die Römer steckten gut Geld in die Stadt, bis irgendwann eine andere Baustelle wichtiger wurde, die Verteidigung gegen die Goten.

www.museenkoeln.de/roemisch-germanisches-museum/

Hinter dem Museum ist noch ein Streckenabschnitt der alten großen Römerstraße zu sehen, Fragmente dieser Zeit ziehen sich über die gesamte Altstadt. Ebenfalls um die Ecke ist das Ludwigmuseum mit einer der größten Picassosammlungen der Welt und einer sehr schönen PopArt-Abteilung, aber Achtung: Das Museum ist riesig!

www.museenkoeln.de/museum-ludwig/

Wer sich für Architektur interessiert, für den ist das Kolumba von Peter Zumthor etwas, mit einem irren Aufwand ist dort das Diözesanmuseum um eine alte Kapelle errichtet worden - von der der Krieg nur eine Madonna stehengelassen hat. Dementsprechend hingen die Kölner an dieser symbolträchtigen Figur. Die Kapelle Maria in den Trümmern ist in den Museumsbau integriert. Das Gebäude ist mit extra angefertigten Ziegeln nach römischem Maß errichtet worden, alles sehr edel, und beherbergt auch wechselnde Ausstellungen.

www.kolumba.de

Diese Museen liegen nur wenige Minuten zu Fuß auseinander. Um die Ecke lässt sich im Früh dann ein schnelles Kölsch trinken - allerdings: Da geht jeder hin, also ist es da auch knackenvoll. Etwas mehr verstreut sich das Publikum zwischen Heumarkt und Rheinufer. Dort an der Severinsbrücke liegt auch das Schokoladenmuseum, aber nicht hungrig reingehen - es gibt einen Schokobrunnen!

www.schokoladenmuseum.de

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