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Judith und Lars
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Noch mehr Frauen-Power

FIFA 23: Darauf können sich Konsolenkicker freuen

Weiße Linie auf einem Fußball-Rasen

25. Juli 2022 

  • Erstmalig wird FIFA 23 gleich zwei WM-Modi beinhalten – einmal die Frauen-WM 2023 in Neuseeland und Australien und die Herren-WM in Katar.
  • Das offizielle Release ist für Ende September angekündigt, wer das Spiel vorbestellt, kann schon ab dem 27. September loskicken.
  • Mit Samantha May Kerr vom FC Chelsea ist erstmalig eine Frau auf dem Spielcover – zusammen mit Kylian Mbappé von Paris St. Germain. Der letzte deutsche Coverstar war 2016 Marco Reus.

 

Die FIFA-Reihe ist eine der erfolgreichsten Videospielreihen der Welt. 1993 erschien der erste Teil FIFA International Soccer. Seither hat der amerikanische Hersteller Electronic Arts zusammen mit seiner entwickelnden kanadischen Tochtergesellschaft EA Sports jährlich eine neue Version des Spieles veröffentlicht. Bis 2021 wurden nach Pressemitteilungen 325 Millionen Exemplare verkauft, FIFA 21 war das erfolgreichste Spiel der Serie mit 31 Millionen Verkäufen. Jetzt steht das letzte Spiel der Reihe an - mit vielen Neuigkeiten und gleich zwei WM-Modi.

Mehr Frauenfußball

Mit FIFA 16 zog 2016 nach vielfachem Wunsch der Frauen-Fußball in die erfolgreiche Videospielreihe ein. 12 Nationalmannschaften standen damals zu Verfügung. Bei FIFA 23 werden sowohl die Frauenfußball-WM, die nächstes Jahr in Australien und Neuseeland stattfindet, spielbar sein wie auch die Topligen aus Großbritannien und Frankreich - die Barclays FA Women's League und die französische Topliga Division 1 Arkema. Damit präsentiert FIFA 23 zum ersten Mal in seiner Geschichte Frauen-Vereinsfußball. Zusätzlich zur Frauen-WM wird FIFA 23 auch die Männer-WM in Katar als eigenen Modus anbieten.

Der Ball im Fadenkreuz

In Sachen Gameplay hat EA Sports auch schon erste Hinweise auf das neue Spiel gegeben. So zeigt sich das HUD – Head-up-Dispaly – in einem neuen Design: Mit einem Fadenkreuz können wir bei Standardsituationen wie Ecken, Freistößen usw. den Schuss steuern. Neu sind auch sogenannte Powershots, die besonders kräftige Torschüsse ermöglichen. Diese Woche will EA-Sports weitere Informationen und Neuerungen zum Gameplaydazu veröffentlichen.

Der noch echtere Mbappé

2021 hat EA Sports die Hypermotion-Technologie eingeführt. Dafür wurden die echten Spieler in Ganzkörperanzüge gesteckt, mit zahllosen Sensoren ihre individuellen Bewegungen abgegriffen und auf das Spiel übertragen. Das Ergebnis: deutlich mehr Realismus in den Bewegungen der Spieler wie z.B. beim französischen Megastar Kylian Mbappé. Bei FIFA 23 soll diese Technologie auf mehr Spieler ausgeweitet werden – EA Sports kündigt „6.000 lebensechte Fußball-Animationen“ an. Diese werden möglicherweise auch nicht mehr nur für Konsolen-, sondern auch für PC-Spieler angeboten.

Der Reveal-Trailer von EA Sports wurde schon rund vier Millionen Mal aufgerufen:

Bühne frei zum Crossplay

Es war seit Jahren einer der größten Wünsche der Community: eine Crossplay-Option bei der FIFA-Reihe. Die scheint mit FIFA 23 zu kommen. So können Spieler ab Ende September Plattformübergreifend gegeneinander antreten, allerdings „nur“ innerhalb derselben Generation. Auch der FUT-Transfermarkt wird von dieser neuen Möglichkeit profitieren. „Der FUT-Transfermarkt wird nun in Plattformpools zusammengefasst, mit Ausnahme von PC und Switch, die weiterhin ihre eigenen separaten Transfermärkte haben werden,“ schreibt EA Sports auf einer Extraseite zum neuen Crossplay.

Das Ende der mega-erfolgreichen Reihe

FIFA 23 wird das letzte Spiel mit diesem Namen sein. Im Mai schon hatte EA Sports angekündigt, dass sie ihre Zusammenarbeit mit der FIFA beenden würden. Einer der Gründe waren wohl die engen Regularien, die die FIFA den Spielemachern aufdrängte: „Im Rahmen der Lizenzvereinbarungen, die wir vor zehn Jahren mit der FIFA vereinbart hatten, gab es einige Einschränkungen, die es uns nicht erlaubten, diese Erfahrungen für Spieler aufzubauen,” erklärte David Jackson, EA Sports Vice President in einem Interview mit der BBC. Eine sicherlich entscheidende Rolle bei der Entscheidung haben aber auch die hohen Lizenzkosten gespielt: Laut der New York Times soll der Fußballverband FIFA über eine Milliarde US-Dollar für die Nutzung der Namensrechte über vier Jahre verlangt haben. So wird es ein FIFA 24 nicht mehr geben, stattdessen soll es dann EA Sports FC heißen.


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