Name: Thorsten Wagner

E-Mail: thorsten.wagner(at)radiolippe(dot)de

Hobbies: Fotografie, Städtereisen, Theater, Essen gehen, Diskutieren, was das Zeug hält...

Mein Aufgabe beim Radio: als Chefredakteur Team und Programm managen, talken, den Kopf hinhalten...

5 Fragen an Thorsten Wagner

Was hättest Du, würdest Du nicht beim Radio sein, sonst angestellt?
Ich kam nach kaufmännischer Arbeit, Betriebsorganisation, Arbeitszeitstudien und Arbeitspädagogik zum Radio, habe also beruflich einen ziemlichen Flickenteppich geknüpft. Der macht durchaus Sinn, weil ich aus ganz unterschiedlichen Erfahrungen profitiere. Und deshalb würde ich auch weiter knüpfen wollen: als PR-Chef für ein fantastisches Museum, als Verwalter einer Stiftung auf Mallorca, als Talker auf arte oder DMAX, als Buchautor, als Menschen-Sammler, als Innenarchitekt, als Rennfahrer auf zwei oder vier Rädern... Wie viele Leben hat so ein Mensch eigentlich?

Was magst Du nicht?
Illoyale Menschen, Sich-wichtig-Nehmer, Physalis, Wild, Döner und Artverwandtes, Überregulierung, frühes Aufstehen, Strippenzieher ohne Rücksicht auf Verluste, übertriebene Eitelkeit, den Schleicher vor mir, Dünnbrettbohrer, „reservierte“ Poolliegen, Männer, die an roten Ampeln popeln; Frauen, die an grünen Ampeln nicht los fahren...

Was hat für Dich absolute Priorität im Leben?
Menschen, ihre Lebensgeschichten und ihre Werteraster zu respektieren, Vertrauen

Was ist Kunst für Dich?
Freiheit, Provokation, Anstiften zum Denken und Träumen, „Stehrümmchen“, Grenzübertritt, inflationssichere Wertanlage... Die Kunst des Alltags ist, gut durch den Tag zu kommen und dann im Spiegelbild immer noch vor sich bestehen zu können.

Mit welchem Promi möchtest Du mal essen gehen?
Oh, da gibt es einige: mit Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt um einfach zuzuhören; mit Schauspielerin Christiane Hörbiger wegen des Wiener Charmes; mit Modeschöpfer Karl Lagerfeld, weil der unumstößlich Kultstatus hat; mit Musiker Bill Kaulitz, um zu hören, wie der tickt; mit Designer Phillipe Starck, um über Formen und Funktionen zu reden; mit Sandra Maischberger, weil sie die beste der deutschen TV-Talkerinnen ist; mit TV-Macher Friedrich Küppersbusch, weil der mit ZAK den Mut zum ersten frechen, aneckenden Magazinformat hatte und man immer noch von ihm lernen kann. Maaahlzeit, wann geht’s los?

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