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Abschlussbericht "schwarze Kasse"

Die lippische CDU will die Themen „Schwarze Kasse“ und Falschabrechnungen beerdigen. Der Abschlussbericht eines Wirtschaftsprüfers und eines Rechtsanwalts liegt vor – und darin steht laut CDU, dass keine strafbaren Handlungen vorliegen. Der ehemalige CDU-Kreis-Geschäftsführer Lennart Hildebrand hatte Anfang des Jahres schwere Vorwürfe gegen die Partei und die lippische Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge öffentlich gemacht. Und die Feststellungen und die geplanten Konsequenzen in dem Bericht zeigen auch, dass nicht alles rund lief in der lippischen CDU. So gibt die Partei beispielsweise zu, dass bei Abrechnungen und Quittungen nicht immer rechtmäßig gearbeitet worden sei. Außerdem liege das Ergebnis der Bundestagsverwaltung zu der „schwarzen Kasse“ in der Kreisgeschäftsstelle der lippischen CDU noch gar nicht vor. Vieregge wird mehr als 20.000 Euro zurückzahlen und der Kreisparteitag will im November eine neue Finanzordnung beschließen.