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Detmolder wegen Betrugs verurteilt

Das Detmolder Landgericht hat einen Mann aus Detmold zu einem Jahr und drei Monaten Haft verurteilt. Der Vorsitzende Richter sah es als erwiesen an, dass sich der Verurteilte Hartz-IV-Gelder erschwindelt hat.
Gut 12.000 Euro hatte der Mann zu Unrecht kassiert, weil er eine Rente seiner Frau verschwiegen hatte. Der Mann wies dies zurück, die Akten des Sozialamtes Bad Salzuflen waren aber eindeutig, sagte der Vorsitzende Richter Michael Reineke. Der Verurteilte muss womöglich für mehrere Jahre in Haft, weil er bereits wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt ist. Er hat ein Gnadengesuch wegen seiner pflegebedürftigen Frau gestellt.
Christian Spönemann für Radio Lippe.

Foto: Deutscher Bundestag/picture alliance