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Höhere Kosten durch neues Gesetz

Bundesweit ist heute das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz in Kraft getreten. Durch das neue Gesetz kommen auch auf die lippischen Kommunen höhere Kosten zu. Ab sofort müssen Prostituierte in Lippe gesundheitlich und rechtlich beraten werden. Außerdem sind sie dazu verpflichtet, ihre Tätigkeit anzumelden. Gleiches gilt für Betreiber eines Prostitutionsgewerbes, die eine offizielle Erlaubnis benötigen. Dafür fallen Personalkosten an – der Kreis rechnet mit etwa 74.000 Euro pro Jahr, die voraussichtlich nicht komplett vom Land erstattet werden. Nach Schätzungen der Kreisverwaltung gibt es in Lippe etwa 150 Prostituierte und 20 Bordelle.