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Mario Lüke
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Jogger-Prozess startet

Der kuriose Fall eines angeblich angeschossenen Joggers kommt in der nächsten Woche vor Gericht. Der angeklagte Lagenser hatte sich beim Hantieren mit einer illegalen Waffe selbst ins Bein geschossen.     Bei der Polizei hatte er allerdings im Januar behauptet, dass ihn beim Joggen ein Unbekannter angeschossen habe. Dadurch hatte er nach eigener Aussage einen Durchschuss des rechten Oberschenkels erlitten. Die Polizei hatte darum in einem Waldstück in Detmold-Pivitsheide mehrmals nach dem Projektil einer Waffe gesucht. Außerdem war für über eine Woche eine Mordkommission eingerichtet worden. Später gestand der Mann, dass sich beim Verpacken der Waffe ein Schuss gelöst hatte. Jetzt muss der Lagenser sich unter anderem wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten.