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Nach Messerattacke in die Psychatrie?

Das Landgericht Detmold muss heute entscheiden, ob ein 33-jähriger Mann dauerhaft in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht wird. Die Anklage wirft ihm vor, im Januar in Detmold mit einem Messer auf seinen Vater losgegangen zu sein. Der Vater des Angeklagten wurde bei der Tat schwer verletzt, sagte uns ein Sprecher des Landgerichts. Das Opfer musste demnach notoperiert werden. Der Tathergang sei nicht strittig. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte durch eine chronische paranoide Schizophrenie nicht schuldfähig ist. In solchen Fällen geht es dann nicht um eine Gefängnisstrafe, sondern um die unbefristete Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie. Der Angeklagte war vor der Tat schon längere Zeit in Behandlung und ist aktuell vorläufig in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht.