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OWL an der Kapazitätsgrenze

Die für die Flüchtlingsunterkünfte in OWL zuständigen Hilfsorganisationen stoßen aktuell an ihre Grenzen. Als Konsequenz der hohen Belastung fürchtet die Bezirksregierung Detmold, dass das Betreiben bereits bestehender, aber auch zukünftiger Notunterkünfte sehr schwierig wird. Die Bezirksregierung hat jetzt einen Lagebericht zur Flüchtlingssituation in Ostwestfalen Lippe herausgebracht. Demnach sind in der Region schon deutlich mehr Flüchtlinge untergekommen, als es der vorgesehene Verteilschlüssel vorsieht. Die Quote für OWL liegt eigentlich bei etwa 12 Prozent. Tatsächlich sind sind aber 17 Prozent der in NRW untergebrachten Flüchtlinge nach OWL gekommen. Heute will das Bundeskabinett Änderungen im Asylrecht beschließen, um unter anderem die Asylverfahren zu beschleunigen.