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Richter nennen Sexunfall-Version abscheuliche Lüge - zehn Jahre Haft für Ehemann aus Bünde

Die Leiche wurde erst knapp ein Jahr nach der Tat in einer Garage in Bielefeld gefunden: Für den Tod seiner Ehefrau soll ein Mann aus Bünde für zehn Jahre ins Gefängnis – das Gericht verurteilte den 49-Jährigen wegen Totschlags. Er hat seine Frau erwürgt.

Der Mann selbst gestand die Tat von Anfang an. Er sprach allerdings von einem Unfall. Er habe seine Frau während eines gemeinsamen Sex-Spiels erwürgt – und daraufhin dann Panik bekommen und die Leiche weggeschafft. Die Richter nannten die Version eines Sexunfalls eine „abscheuliche Lüge“.

Sie gehen davon aus, dass der Bünder seine Frau nach einer angedrohten Trennung erwürgte, weil er Angst hatte, das gemeinsame Kind nicht mehr sehen zu können. Nach der Tat versteckte der 49-Jährige die Leiche in einer Mietgarage. Sie wurde erst Anfang dieses Jahres gefunden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.