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Wälder in OWL - Alarmstufe rot

Die Sorge um die deutschen Wälder wird immer größer. Im September soll es deshalb einen nationalen Waldgipfel geben, um gegen das Waldsterben vorzugehen. Die Zeit drängt: denn auch in Ostwestfalen Lippe geht es den Wäldern dramatisch schlecht, sagte uns ein Sprecher des Regionalforstamtes OWL. Die Trockenheit und die Hitze im vergangenen Jahr und die dadurch folgenden Schädlinge haben viele Bäume extrem geschädigt, sagte uns Holger-Karsten Raguse vom Regionalforstamt. Weil es im Winter auch trocken war, gab es keine Erholung. Als Lösung des Problems müssten in Zukunft mehr Bäume gepflanzt werden, die die Wärme besser abkönnen. Aber auch das sei schwierig, denn auch dafür brauche man Regen. Die Wälder künftig mehr sich selbst zu überlassen, sei keine gute Idee. Raguse sagt: nur in aktiv bewirtschafteten Wäldern entsteht auch die nötige Vielfalt. Bundesweit gibt es nach Experten-Angaben  Baumschäden in einem bisher nicht gekannten Ausmaß. Die Rede ist von einem "Kollaps" ganzer Wälder.