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Weitere Planung für Auschwitz-Prozess

Im Detmolder Auschwitz-Prozess werden in diesem Monat noch einige Sachverständige zu Wort kommen. Das Gericht hat jetzt erstmals die Planungen für mehrere Verhandlungstage öffentlich gemacht. Unter anderem wird in der kommenden Woche ein Historiker befragt. Auch der mit der Recherche der Dokumente beauftragte Polizist wird noch im April erneut vor Gericht erscheinen. Auch ein Experte für Blausäure ist geladen. Zyklon B ist flüssige Blausäure und wurde in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ab Frühjahr 1942 verwendet. Bis zum achten Prozesstag saßen meist KZ-Überlebende im Zeugenstand, jetzt kommen die Sachverständigen zu Wort. Insgesamt ist der Prozess gegen einen ehemaligen Auschwitzwachmann aus Lage bislang auf 16 Verhandlungstage angesetzt.