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Zu günstig getankt

Auf der Anklagebank statt in der Kaserne findet sich heute ein Unteroffizier der Bundeswehr aus Augustdorf wieder. Er soll beim Tanken in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.

Gegen den Oberfeldwebel verhandelt heute das Detmolder Amtsgericht. In 21 Fällen soll er über einen Zeitraum von fünf Monaten sein Privatauto betankt haben – mit bundeswehreigenen Tankkarten. Der 31-Jährige war zum Zeitpunkt der Taten Leiter der Fahrbereitschaft. Deshalb war es ihm möglich, die Betrügereien zu verschleiern. Denn auch die Kontrolle der Tankabrechnungen oblag ihm. Zeugen und Urkunden sollen ihn überführen. Christian Spönemann, Radio Lippe.