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Marvin Konrad
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Die aktuellen Regeln für den Kreis Lippe

Das Stufenmodell für Lippe

Aktuell greift in Lippe ein Stufenmodell, das verschiedene Maßnahmen je nach Inzidenzwert im Kreisgebiet oder auch für einzelne Städte und Gemeinden festlegt. Dabei sind für die 7-Tages-Inzidenz Grenzwerte von 100, 200 und 300 vorgesehen. Die entsprechende Allgemeinverfügung, wurde bis einschließlich zum 17. Mai verlängert.

Derzeit gelten für das gesamte Kreisgebiet die Regelungen für eine 7-Tages-Inzidenz von 100. Für die Städte und Gemeinden Augustdorf, Barntrup, Lage, Leopoldshöhe, Detmold, Bad Salzuflen, Extertal und Lügde sowie für Schlangen gelten derzeit die Regelungen für eine 7-Tages-Inzidenz von 200.

Die zusätzlichen Einschränkungen für Schieder-Schwalenberg wurden aufgehoben, da die dortige 7-Tages-Inzidenz signifikant und nachhaltig die Grenze von 200 unterschreitet. Alle Regelungen können im Kreisblatt Nr. 34 und unter www.kreis-lippe.de/corona nachgelesen werden.

 

Diese Maßnahmen gelten aktuell für das gesamte Kreisgebiet

 

Private Treffen im öffentlichen Raum:

Für private Treffen im öffentlichen Raum gilt, dass sich ein Hausstand mit einer Person eines weiteren Hausstands treffen darf, insgesamt jedoch höchstens fünf Personen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden hierbei nicht mitgezählt, Paare zählen unabhängig von ihren Wohnverhältnissen als ein Hausstand.

 

Update für Gottesdienste:

Kirchen und Religionsgemeinschaften wird im Rahmen ihrer eigenen Verantwortung unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens empfohlen, auf Präsenzveranstaltungen zu verzichten.

Liegt die kreisweite Inzidenz zwar über 100, aber noch unter 200, können Kirchen und Religionsgemeinschaften pro sieben Quadratmeter eine Person einlassen, sofern sie über einen tagesaktuellen und bestätigten Schnell- oder Selbsttest verfügt, der nicht älter als 48 Stunden alt ist.

Kinder unter sieben Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Die zulässige Gesamtteilnehmerzahl bei Gottesdiensten liegt bei 125 Teilnehmenden.

Ansonsten liegt die Quadratmeterzahl pro Besucher liegt bei zehn und die maximale Teilnehmerzahl 100. Weitere Änderungen im Stufenmodell gibt es nicht.

 

Negativer Schnelltest ermöglicht Einkaufen oder den Museumsbesuch

Auch die Test-Option, die es ermöglicht, trotz Corona-Notbremse einkaufen zu gehen oder das Museum zu besuchen, wird per Allgemeinverfügung bis zum 17. Mai verlängert.

Dadurch können bestimmte Geschäfte, Einrichtungen und Dienstleister ihre Kunden und Besucher empfangen. Voraussetzung ist ein negatives Schnell- oder Selbsttestergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Der Test muss von einer offiziellen Teststelle bescheinigt werden, dies gilt auch für Selbsttests. Die Teststellen sind unter www.kreis-lippe.de/corona veröffentlicht.

Alle Regelungen können im Kreisblatt Nr. 34 und unter www.kreis-lippe.de/corona nachgelesen werden.

 

Maskenpflicht auf öffentlichen Straßen und Plätzen

Im Kreis Lippe besteht für bestimmte öffentliche Straßen und Plätze eine Maskenpflicht. Die Allgemeinverfügung, die diese Pflicht regelt, wurde nun bis einschließlich zum 17. Mai verlängert.

Eine Übersicht der Straßenzüge, für die Maskenpflicht gilt, ist in der Anlage zur Allgemeinverfügung zu finden. Diese ist im Kreisblatt Nr. 34 veröffentlicht und unter www.kreis-lippe.de/kreisblatt zu finden und auch unter www.kreis-lippe.de/corona unter dem Punkt „Wo gilt die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in Lippe?“


Schutzmaßnahmen bei einer 7-Tages-Inzidenz über 200

Folgende Maßnahmen können angeordnet werden, wenn der Inzidenzwert von 200 überschritten wird. Diese Maßnahmen können nicht nur angeordnet werden, wenn der Inzidenzwert für das gesamte Kreisgebiet überschritten wird. Dies gilt auch, wenn einzelne Städte und Gemeinden den Inzidenzwert von 200 überschreiten – dann gelten die Maßnahmen für das Gebiet der jeweiligen Stadt oder Gemeinde.

Aktuell gelten diese Maßnahmen in (Stand 20.04.) Augustdorf, Barntrup, Lage, Leopoldshöhe, Detmold, Bad Salzuflen, Extertal und Lügde sowie für Schlangen.

Treffen im privaten Raum

Bei Treffen im privaten Raum ist nur das Zusammentreffen eines Hausstands mit einer Person eines weiteren Hausstands, höchstens jedoch insgesamt 5 Personen, erlaubt. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden hierbei nicht mitgezählt, Paare zählen unabhängig von ihren Wohnverhältnissen als ein Hausstand.

Ausnahmen hiervon gelten für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist. Diese Regelung findet außerdem keine Anwendung bei der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts sowie bei der Begleitung Sterbender.


Wichtig: Die Regelungen für die einzelnen Inzidenz-Grenzen treten immer erst dann in Kraft, wenn die Zahlen signifikant und nachhaltig über dem Grenzwert liegen. Also nicht sofort, wenn beispielsweise an einem Tag die 200er-Marke überschritten wurde.

Auch die Aufhebung der einzelnen Regelungen erfolgt erst, wenn ein Grenzwert sieben Tage in Folge nachhaltig und signifikant unterschritten wurde.


Schutzmaßnahmen bei einer 7-Tages-Inzidenz über 300 – kreisweit

Folgende Maßnahmen können angeordnet werden, wenn der Inzidenzwert von 300 für das gesamte Kreisgebiet überschritten wird:

Ausgangssperre:

In der Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr am folgenden Morgen gilt eine allgemeine Ausgangssperre. Ausnahmen hiervon gelten, wenn triftige Gründe vorliegen. Triftige Gründe sind insbesondere der Weg zur Schule, Arbeit, Kita, Arzt, die Unterstützung Hilfsbedürftiger, die Begleitung Sterbender, Handlungen zur Versorgung von Tieren, zwingend notwendige Jagdhandlungen bei Wildunfällen.

Hier gibts das offizielle Kreisblatt zu den Regelungen.