Responsive image

on air: 

Celine Appels
---
---
Nachrichten aus dem Kreis Lippe

Ab morgen zieht die Test-Option - Läden in Lippe bleiben geöffnet

Jetzt ist es endlich amtlich: wir müssen hier in Lippe die Geschäfte doch nicht wieder zuschließen.

Der Kreis Lippe zieht die Test-Option, ein erneuter Shutdown wegen der hohen Inzidenzwerte hier bei uns kommt also nicht.

Dadurch können bestimmte Geschäfte, Kultur-Einrichtungen und Dienstleister weiter genutzt werden. Voraussetzung ist ein bestätigtes negatives Corona-Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Die Regelung greift ab morgen (30.03.2021).

 

>>Alle Infos zum Coronavirus in Lippe

 

Hier die Pressemitteilung des Kreises:

 

Aktuelle Informationen zur Corona-Notbremse und Test-Option im Kreis Lippe

Der Kreis Lippe zieht die Test-Option. Dadurch können bestimmte Geschäfte, Einrichtungen und Dienstleister ihre Kunden und Besucher empfangen. Voraussetzung ist ein negatives Schnell- oder Selbsttestergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Dies legt der Kreis Lippe in einer aktuellen Allgemeinverfügung fest und folgt damit der Regelung des Landes. Durch die Test-Option entsteht eine Alternative zu den Schließungen der Corona-Notbremse. Die Regelung greift ab Dienstag, 30. März. „In Lippe liegen alle notwendigen Rahmenbedingungen vor, und wir haben in den vergangenen Wochen ausreichende Test-Kapazitäten aufgebaut. Auf dieser Grundlage können wir dem Handel und den Kultureinrichtungen eine Öffnung weiterhin ermöglichen, sofern alle Schutzmaßnahmen konsequent umgesetzt werden“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. 

 

Übersicht: Welche Geschäfte und Einrichtungen dürfen weiterhin mit negativem Schnelltest betreten werden?

 

Folgende Geschäfte und Kultureinrichtungen dürfen weiterhin für Kunden und Besucher öffnen, sofern diese einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder Selbsttest vorlegen:

  • Bibliotheken und Hochschulbibliotheken sowie Archive
  • Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen
  • Geschlossene Ausstellungsräume in Zoologischen Gärten und Tierparks sowie in nicht frei zugänglichen Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks
  • Einrichtungen, die Waren anbieten, die über den täglichen Bedarf hinaus gehen, wie zum Beispiel Bau- und Gartenmärkte, Textilgeschäfte, Buchhandlungen oder auch Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen unter Einhaltung der entsprechenden Vorgaben der Coronaschutzverordnung zur Höchstanzahl von Kunden in den Verkaufsräumen
  • Körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (Kosmetik, Nagelstudios, Massage etc.)

 

Medizinisch notwendige Leistungen, Friseurdienstleistungen, der nicht-medizinischen Fußpflege sowie der gewerbsmäßigen Personenbeförderung sind hiervon ausgenommen. Für diese Leistungen bedarf es weiterhin keines Tests.

 

Was muss zum Schnell- oder Selbsttest beachtet werden?

 

Der Zugang zu den betroffenen Einrichtungen und Geschäften ist nur mit einem aktuellen, bestätigten Schnell- oder Selbsttest mit negativem Testergebnis möglich. Dieser Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.

 

Ein zuhause ausgeführter Selbsttest ist als Nachweis nicht ausreichend. Es muss sich um einen Schnell- oder Selbsttest einer offiziellen Teststelle handeln, die das Ergebnis bestätigt. Eine Übersicht der Teststellen, an denen ein Schnelltest gemacht werden kann, ist im Internet unter www.kreis-lippe.de/corona zu finden. Aktuell haben sich beim Kreis Lippe rund 90 Teststellen registrieren lassen.

 

Wer eine fremde oder gefälschte Testbescheinigung verwendet, begeht gemäß aktueller Verordnung des Landes mindestens eine Ordnungswidrigkeit. Die Geldbuße für jeden Einzelfall beträgt 1000 Euro.

 

Abgrenzung: Test-Option der Corona-Notbremse ist nicht gleichbedeutend mit dem Tübinger Modell

 

Entgegen einzelner Meldungen entspricht die Test-Option der Corona-Notbremse ausdrücklich nicht dem Tübinger Modell. Das Tübinger Modell sieht vor, dass mit entsprechenden Testungen weitere Öffnungen und der Besuch, zum Beispiel von Gastronomieangeboten, möglich gemacht werden. Die Test-Option, die auch im Kreis Lippe umgesetzt wird, sieht derzeit hingegen noch keine zusätzlichen Öffnungen vor. Mit der Test-Option wird ausdrücklich den Geschäften und Kultureinrichtungen eine Öffnung ermöglich, die gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes aufgrund der Corona-Notbremse für Kreise mit Inzidenzwerten über 100 schließen müssten.

 

Derzeit prüft der Kreis Lippe allerdings, welche Voraussetzungen für Modellregionen nach dem Tübinger Modell erfüllt sein müssen. Wenn die Rahmenbedingungen hierfür auch im Kreis Lippe gegeben sind, könnte eine Bewerbung als eine solche Modellregion erfolgen.

Lemgo: Wasserschaden gesucht, Cannabisplantage entdeckt
Bei großen Drogenfunden hilft nicht selten der Zufall: in Lemgo wollte ein Vermieter jetzt einem Wasserschaden in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt auf den Grund gehen und...
Coronaausbruch in Lügde: illegaler Junggesellinnenabschied als Ausgangspunkt
Ein Corona-Ausbruch nach einer illegalen Feier sorgt in Lügde für Unmut im Rathaus. Bürgermeister Torben Blome zeigt sich tief enttäuscht und droht schon mal empfindliche Bußgelder an. Es geht um...
Corona: Testpflicht an lippischen Schulen - immer noch Testverweigerer
Die Corona-Testpflicht an Schulen scheint einige Eltern in Lippe nicht zu kümmern. In Lage gab es zum Start keine Verweigerer mehr, sagte uns Bürgermeister Matthias Kalkreuter. Vor Ostern habe die...
Die Coronazahlen für Lippe für den 13.04.2021
Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 14.291 bestätigte Coronafälle, damit sind seit Sonntag 66 weitere Infektionen bekannt. 352 Personen sind verstorben. Aktuell sind 1.479 aktive Coronafälle in Lippe...
Mindener müssen wegen Terrorzelle "Gruppe S." vor Gericht
Sie sollen Äxte, Schwerter und Schusswaffen gehortet und geplant haben das politische System in Deutschland zu stürzen – in Stuttgart beginnt heute der Prozess gegen die mutmaßliche rechte Terrorzelle...
Landgericht Detmold entscheidet über Sicherungsverwahrung
Das Landgericht Detmold muss heute entscheiden, ob ein 40-jähriger Mann aus Sachsen in die Sicherungsverwahrung kommt. Er ist angeklagt, weil er im Juli vergangenen Jahres in Lemgo eine Frau sexuell...