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Dennis Grollmann
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Nachrichten aus dem Kreis Lippe

Lippe - Konsequenzen aus dem Missbrauchsfall Lügde

Bei der Polizei Lippe ermitteln jetzt mehr Beamte zu Kindesmissbrauchs – und Kinderpornofällen. Statt bisher fünf Mitarbeitern sind seit dieser Woche sieben in dem Bereich tätig.

Innenminister Reul hatte die Aufstockung als Folge des Missbrauchsfalls von Lügde angeordnet. Es sind allerdings keine zusätzlichen Stellen. Die neuen Mitarbeiter werden aus anderen Bereichen umverteilt. Laut Pressesprecherin Nathalie Richter bekommen sie eine Schulung, um ihrer neuen und mit Sicherheit belastenden Aufgabe gewachsen zu sein. Alle Dienststellen in NRW rüsten im Bereich Kinderporno- und Missbrauchsermittlungen auf, damit die in diesen Fällen oft riesigen Datenmengen bewältig werden können. Im Vergangenen Jahr gab es in Lippe außerhalb des Lügde-Komplexes 63 Fälle von Kindesmissbrauch und mehrere Verfahren wegen Kinderpornos.