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Missbrauchsfall in Lügde: Mann aus Stade bleibt in U-Haft

Im Kindesmissbrauchsfall in Lügde bleibt der Verdächtige aus Stade weiter in U-Haft. Das hat das Amtsgericht Detmold heute entschieden, nach dem der Anwalt des Mannes einen Haftprüfungstermin beantragt hatte.

Gericht und Staatsanwaltschaft können nicht ausschließen, dass der 48-Jährige untertaucht, wenn er wieder auf freiem Fuß ist. Außerdem besteht nach Angaben der Staatsanwaltschaft Detmold die Gefahr, dass der Mann auch weiterhin Kinderpornos guckt. Deshalb bleibt er jetzt erst mal in Haft. Der Mann soll 2010 und 2011 in zwei Fällen den Hauptverdächtigen aus Lügde über das Internet angestiftet haben, ein damals zehnjähriges Mädchen zu missbrauchen, um dann dabei zusehen zu dürfen. Der Mann ist teilgeständig – das heißt, dass er bereits zugeben hat, dabei zugesehen zu haben. Zum sexuellen Missbrauch aufgefordert habe er den Hauptverdächtigen aber nicht. Außerdem habe er den Kontakt zu dem Mann vom Campingplatz von sich aus abgebrochen.