Responsive image

on air: 

Maurice Flege
---
---
Nachrichten aus dem Kreis Lippe

New York | «Super Size Me»: US-Regisseur Morgan Spurlock gestorben

Einen Monat lang ernährte sich Morgan Spurlock nur bei McDonald`s. Die daraus entstandene Doku «Super Size Me»machte ihn weltberühmt.

Morgan Spurlock ist mit 53 Jahren an Krebs gestorben.

Morgan Spurlock ist mit 53 Jahren an Krebs gestorben.

Film

New York (dpa) - Der US-Regisseur Morgan Spurlock, der sich einmal einen Monat lang nur bei der Fast-Food-Kette McDonald`s ernährte und mit dem daraus entstandenen Dokumentarfilm «Super Size Me» weltberühmt wurde, ist tot. Spurlock sei im Alter von nur 53 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben, teilte sein Management auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in New York mit.

Spurlock sei bereits am Donnerstag «friedlich im Kreis von Familie und Freunden» gestorben, teilte seine Familie mit. «Die Welt hat ein echtes kreatives Genie und einen besonderen Mann verloren», wurde Spurlocks Bruder Craig zitiert.

Der 1970 im US-Bundesstaat West Virginia geborene Spurlock studierte nach der Schule Film in New York, schrieb Theaterstücke und Serien. Den Durchbruch schaffte er 2004 mit dem Dokumentarfilm «Super Size Me», für den er vielfach ausgezeichnet wurde. Einen Monat lang ging Spurlock dafür dreimal täglich bei McDonald`s essen - Cheeseburger, Pommes, Cola, Big Macs oder Apfeltaschen. Bedingung: Wenn ihm in einer Filiale eine besonders große Portion - also «Super Size» - angeboten wird, muss er zugreifen.

Mit dem filmischen Selbstexperiment wollte Spurlock auf das in den USA weit verbreitete Übergewicht hinweisen. Am Ende nahm er 12 Kilogramm in 30 Tagen zu, außerdem machten ihm Kurzatmigkeit, Müdigkeit, Brust- und Kopfschmerzen zu schaffen. Ärzte diagnostizierten bei Murlock steigende Cholesterin- und verschlechterte Leberwerte und rieten ihm sogar zum Abbruch des Versuchs.

An den Erfolg von «Super Size Me» konnte Spurlock mit zahlreichen weiteren Filmen seitdem nicht mehr anschließen. 2017 zog sich der Regisseur, der dreimal verheiratet war und zwei Kinder hatte, aus seiner Produktionsfirma zurück, nachdem er angesichts der #MeToo-Berichte eigenes Fehlverhalten zugegeben hatte. «Ich bin Teil des Problems», hatte Spurlock damals in einer Mitteilung geschrieben. «Wir sollten alle den Mut finden, unsere Fehler zuzugeben.»

© dpa-infocom, dpa:240524-99-153155/3

Handelsverband OWL kritisiert "autofeindliche Entscheidungen"
Der Handelsverband OWL sieht die Anti-Auto-Haltung in vielen Rathäusern mittlerweile als schädigend an. Immer mehr Parkplätze verschwinden, Parken wird an vielen Stellen teurer, gleichzeitig müssen...
Schulen in Lippe bekommen Leitfaden gegen Diskriminierung
Bei uns in Lippe gibt es einen neuen Leitfaden gegen Diskriminierung an Schulen. Den hat das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Lippe erstellt. Auch Schulsozialarbeiter und Lehrer waren daran...
Obdachloser attackiert Passanten in Detmold - Opfer sollen sich bei Polizei melden
In Detmold hat ein Mann am Mittwochvormittag (12.06.) grundlos einen Radfahrer und einen Fußgänger angegriffen. Laut Polizei passierte das gegen 10:00 Uhr auf Höhe der Musikhochschule. Die Beamten...
Nach Europawahl fordert IHK Lippe europäischen Wachstumsplan
Nach der Europawahl fordert die IHK Lippe Konsequenzen – beispielsweise einen europäischen Wachstumsplan. Der soll Unternehmen vor Ort stärken. Wirtschaft für EU "überlebenswichtig"   Europa...
Babymord-Prozess in Bielefeld: Eltern schweigen
Ihr Kind ist tot – die Eltern schweigen. In Bielefeld hat der Prozess um den Tod eines Neugeborenen begonnen. Das Paar soll sich bereits vor der Geburt entschlossen haben, das Kind zu töten. Es soll...
Lippe: Bauern fühlen sich dauerüberwacht - EU macht Satellitenfotos
Einige lippische Landwirte fühlen sich ausgespäht und überwacht. Satellitenfotos im Wochenrhythmus   Seit zweieinhalb Jahren kann die EU alle drei bis fünf Tage ein Satellitenfoto von geförderten...