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Fall Lügde - Mario S. (34) soll 162 Taten über 20 Jahre hinweg begangen haben

Im Missbrauchsfall von Lügde hat das Landgericht Detmold heute (29. Mai) einige Details aus der Anklageschrift gegen den dritten Hauptbeschuldigten, Mario S. (34), bekanntgegeben. Dem Mann aus Steinheim (Kreis Höxter) werden in 162 Fällen sexueller und schwerer sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Außerdem soll er Kinderpornos produziert haben.

Erschreckend: Die Taten, die Mario S. vorgeworfen werden, sollen sich in einem Zeitraum von 20 Jahren abgespielt haben. In der Anklage ist von den Jahren 1999 bis Januar 2019 die Rede. Sämtliche Taten sollen auf dem Campingplatz "Eichwald" in Lügde-Elbrinxen und in Steinheim begangen worden sein.

Außerdem soll Mario S. in fünf der Fälle selbst noch jugendlich bzw. heranwachsend gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft geht von 17 Geschädigten (8 Mädchen und 9 Jungen) aus, die offenbar Opfer von Mario S. wurden. Alle sollen zum Zeitpunkt der Taten minderjährig gewesen sein. Sechs der Opfer sollen außerdem auch von dem Hauptbeschuldigten Andreas V. missbraucht worden sein.

Bei der Festnahme von Mario S. im Januar haben die Ermittler 4806 kinderpornografische Bilder und Videos gefunden.

>>Alle Infos zum Kindesmissbrauch auf dem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen