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Zum Tatzeitpunkt noch jugendlich - vierte Anklage im Missbrauchsfall Lügde

Rund um den Missbrauchsfall Lügde gibt es eine vierte Anklage. Das geht aus einem Bericht von Justizminister Peter Biesenbach an den Rechtsausschuss des NRW-Landtags hervor.

Der Direktor des Amtsgerichts Detmold bestätigte den Eingang der Anklage beim Jugendschöffengericht. «Zum Tatzeitpunkt war der Angeschuldigte noch Jugendlicher», sagte Michael Wölfinger. Weitere Details zur Person oder den Vorwürfen wollte er nicht nennen. Über die Annahme der Anklage muss jetzt das Amtsgericht entscheiden.

Die drei Anklagen gegen die Hauptbeschuldigten im Missbrauchsfall Lügde werden wegen der Schwere der Straftaten in der höheren Instanz am Landgericht Detmold verhandelt. Der Prozess wegen hundertfachen sexuellen und schweren sexuellen Kindesmissbrauchs beginnt nächste Woche Donnerstag (27. Juni).

>>Alle Infos und Nachrichten zu den Missbrauchsfällen auf dem Campingplatz in Lügde

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