Responsive image

on air: 

Mara, Tim und Team
---
---

Erste Missbrauchsanzeige im Fall Lügde offenbar schon vor 17 Jahren

Kurz vor Start des Prozesses zum Missbrauchsfall Lügde morgen (27. Juni) hat ein Recherche-Netzwerk aus NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung aufgedeckt, dass der hauptangeklagte Dauercamper offenbar schon vor fast 20 Jahren hätte gestoppt werden können.

Bisher war ja bekannt, dass der Name des Mannes bei der lippischen Polizei unter dem Jahr 2002 in einer inoffiziell geführten Liste stand, in der Hinweise auf Sexualstraftaten gesammelt wurden. Dabei ging es laut der Recherche um eine damals Vierjährige, die Ende der 90er-Jahre öfter auf dem Campingplatz war und offenbar auch ein Opfer des Dauercampers wurde.

Nach mehreren erfolglosen Anzeigen ihrer Eltern soll die Staatsanwaltschaft Detmold dann 2002 ein Verfahren eingeleitet haben. Ob aber überhaupt ermittelt wurde, ist unklar. Der Fall der heute erwachsenen Frau soll ab morgen ebenfalls Teil des Prozesses sein.

>>Alle Infos zum Missbrauch auf dem Campingplatz

NRW-SPD will Lügde-Ausschuss um neue Missbrauchskomplexe erweitern
Der Landtagsuntersuchungsausschuss zur Kindesmissbrauchsserie von Lügde soll auch die Fälle Bergisch Gladbach und Münster aufarbeiten. Das fordert die SPD. Sie kündigte einen Antrag für eine...
NRW will höhere Mindeststrafen für Kindesmissbrauch
NRW wird im Bundesrat eine Gesetzesinitiative für härtere Mindeststrafen bei Kindesmissbrauch einbringen. Durch die Missbrauchskomplexe Lügde, Bergisch Gladbach und Münster werde deutlich, welche...
U-Ausschuss Lügde befragt Jugendamtsmitarbeiter und Polizisten
Heute (19.06.) kommt der Untersuchungsausschuss zum Kindesmissbrauchsfall von Lügde zu seiner vorletzten Sitzung vor der Sommerpause zusammen. Dabei soll unter anderem ein leitender...
Kreis Lippe schickt Lügde-Akten zum Landtag
Nach einigem Hin und Her liegen die Akten aus Lippe für den Landtagsuntersuchungsausschuss zum Missbrauchsfall Lügde jetzt endgültig in Düsseldorf. Nach Angaben des Kreises Lippe kamen von dort...
Streit um Zuständigkeiten im Fall Lügde
Im Untersuchungsausschuss zum Missbrauchsfall Lügde hat der lippische Jugendamtsleiter ausgesagt, dass das Kreisjugendamt dem späteren Haupttäter nie eine Pflegeerlaubnis erteilt hätte. Diese Aussage...
Fall Lügde: Jugendamtsleiter kritisiert mangelnde Zusammenarbeit
Im Missbrauchsfall Lügde sieht der Jugendamtsleiter des Kreises Lippe keine Versäumnisse bei seiner Behörde. Karl-Eitel John verwies im Landtagsuntersuchungsausschuss dagegen auf das zuständige...