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Fall Lügde - Opfer-Mutter soll Dauercamper um Schweigegeld erpresst haben

Der Hauptangeklagte im Missbrauchsfall Lügde hat die Mutter eines seiner Opfer aus dem Gefängnis heraus angezeigt. Sie soll ihn über Monate erpresst haben. Der Anwalt der Frau wies den Vorwurf zurück und spricht von einer Lüge.

Staatsanwaltschaft und Polizei haben den Eingang der Anzeige und entsprechende Ermittlungen bestätigt. Der Verteidiger des Lügders gab gegenüber der DPA an, dass die Frau nachdem sie vom Missbrauch ihrer Tochter im vergangenen Sommer erfahren hatte, 500 Euro Schweigegeld gefordert und auch bekommen haben soll. Später habe sie weitere 2.000 Euro verlangt, die der Mann nicht auf die Schnelle besorgen konnte. Weil es ihr offenbar zu lange dauerte, habe sie den ihn Ende Oktober angezeigt und die Ermittlungen zum Missbrauchsfall Lügde ins Rollen gebracht. Für den Lügde-Prozess habe der Vorwurf keine Bedeutung, sagt der Verteidiger des Angeklagten. Warum er erst jetzt Anzeige erstattet hat, weiß der Anwalt nicht.

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