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Weniger Verdächtige im Fall Lügde

Die Zahl der Tatverdächtigen im Missbrauchsfall von Lügde wird kleiner. Zwei Beschuldigte sollen ihre Kinder dem Hauptverdächtigen anvertraut haben, obwohl sie von den Missbrauchsvorwürfen gegen ihn wussten. Diese Verfahren sollen aber eingestellt werden.

Oberstaatsanwalt Ralf Vetter hatte den Tatverdacht in diesen beiden Fällen von Anfang an als ziemlich gering eingestuft. Jetzt sagte er uns, dass sich der Verdacht nicht erhärtet habe und dass die Verfahren wahrscheinlich eingestellt werden. Damit geht es im Missbrauchsfall von Lügde noch um fünf Tatverdächtige. Zwei sollen die Taten an sich begangen haben, bei zwei weiteren geht es um den Besitz von Kinderpornos und einem Weiteren wird die Vernichtung von Beweismitteln vorgeworfen.

Anklage noch vor Mai

Und was die drei Hauptverdächtigen im Fall Lügde angeht, hält die Staatsanwaltschaft an ihrem Zeitplan fest: Noch vor Mai soll die Anklage stehen, so dass ein möglicher Prozess im Juni starten könnte. Bei den hauptverdächtigen Männern aus Lügde, Steinheim und Stade geht es um schweren sexuellen Missbrauch von Kindern und den Besitz von Kinderpornografie.