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Andreas Grunwald
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NRW-U-Ausschuss zum Fall Lügde findet immer mehr Aktenfälschungen

Aktenfälschungen waren anscheinend gang und gebe, nachdem der Missbrauchsskandal von Lügde aufgedeckt wurde.

Nach Radio Lippe-Informationen hat der Untersuchungsausschuss des Landes zu dem Thema mittlerweile rund ein Dutzend Stellen in den Akten des Jugendamts des Kreises Höxter entdeckt, die im Nachhinein geändert wurden, um Fehler zu vertuschen.

Auch bei Behörden im Kreis Höxter scheint die Manipulation ein Fass ohne Boden zu sein. Und das auch da Einiges im Zusammenhang mit dem Fall Lügde falsch gelaufen ist, hatte ja erst der NRW-U-Ausschuss aufgedeckt. Fälschungen,

Manipulationen, Lügen, Aussageverweigerungen und grobe berufliche Fehler begleiten den parlamentarischen Untersuchungsausschuss jetzt schon seit fast zwei Jahren – und man sei noch lange nicht am Ende, sagte uns Ausschusssprecher Jürgen Berghahn. Das gelte sowohl für den Kreis Höxter als auch für Behörden in weiteren Kreisen und Städten, die bislang noch gar nicht in Zusammenhang mit dem Fall Lügde in der Öffentlichkeit aufgetaucht sind.

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