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Tim und Judith
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Nachrichten aus dem Kreis Lippe

Winterliches Wetter mit Schnee und Frost bleibt vorerst

Der Winter hat Einzug gehalten. Vielerorts wird die Schneeschicht zum Wochenende wieder aufgefrischt. Ski- und Rodelspaß ist wegen Corona allerdings nicht angesagt.

Eine in der Nacht durchziehende Schneefront hat vielerorts für reichlich neuen Schnee gesorgt. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Tief Dimitrios

Offenbach (dpa) - Das Tiefdruckgebiet Dimitrios sorgt in Deutschland vielerorts für winterliches Wetter mit frostigen Nächten und Straßenglätte.

Während in der Nacht zum Freitag im Allgäu und im Schwarzwald noch Niederschlag erwartet wurde, klingen die Schneefälle tagsüber dort allmählich ab, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in Offenbach mitteilte.

Allerdings kommen zwischen Ostsee und Erzgebirge neue, teils ergiebige Schneefälle auf. In den restlichen Teilen Deutschlands zeigt sich der Himmel bedeckt, es gibt einzelne Schneeschauer. Dazu kommt im Osten und Süden leichter Dauerfrost bei 0 bis minus 4 Grad. Ansonsten klettern die Werte auf 0 bis plus 3 Grad.

Am Samstag ist es laut den Prognosen zumeist freundlich und kalt. In der Nacht zum Sonntag kommt dann von Westen neuer Schneefall auf, «der bis Sonntagabend die Mitte und den Süden erfasst», so der DWD. Im Westen ist es am Sonntag etwas milder, in den restlichen Teilen des Landes wird leichter Dauerfrost erwartet.

Angesichts hoher Corona-Zahlen müssen Wintersportler und Ausflügler am Wochenende in den hessischen Mittelgebirgen erneut mit zum Teil deutlichen Einschränkungen rechnen. Im beliebten Skigebiet Willingen werden sämtliche Pisten und die dazugehörigen Parkplätze von Freitag bis einschließlich Sonntag gesperrt. Bei einem möglichen Besucherandrang sei es sonst nicht möglich, die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu kontrollieren, begründete die Stadt am Donnerstag die Entscheidung.

In Sauerland und Eifel bleiben auch am Wochenende viele Ski- und Rodelhänge, Parkplätze und Zufahrten gesperrt. Obwohl sich das große Verkehrschaos am vergangenen Wochenende im Hochsauerland nicht wiederholt habe, bereite man sich auf einen größeren Einsatz vor, sagte eine Polizeisprecherin des Hochsauerlandkreises am Donnerstag.

Die Stadt Winterberg kündigte am Donnerstag an, man wolle das Betretungsverbot für die Wintersportgebiete weiter aufrecht erhalten. Eine entsprechende Allgemeinverfügung müsse noch vom Land NRW abgesegnet werden, sagte eine Sprecherin der Stadt. Auch in Schmallenberg sollen mit gesperrten Hängen und Parkplätzen Tagesausflügler von einem Ansturm auf die winterliche Landschaft abgehalten werden.

In der Eifelgemeinde Hellenthal kündigten die Ordnungsdienste an, weiter präsent zu sein. Mehrere Parkplätze seien gesperrt. Reichshof mit seinem Wintersportgebiet Blockhaus-Belmicke im Oberbergischen Kreis verwies zudem auf die im Corona-Hotspot inzwischen geltende 15-Kilometer-Regel, die eine Anreise für Freizeitaktivitäten von weiter weg ohnehin untersage.

© dpa-infocom, dpa:210114-99-24905/3