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Studioblog - Seite 2 von 2

DiscoverEU: EU-Kommission verschenkt wieder Zugtickets an junge Europäer

Mit der Aktion „DiscoverEU“ des europäischen Jugendportals werden wieder Jugendliche auf Reisen geschickt, um Europa mit dem Zug zu entdecken. Wenn Du zwischen dem 1. Juli 2001 und dem 31. Dezember 2003 geboren bist, kannst du dich bewerben, um einen von 60 000 kostenlosen Travel-Pässen zu ergattern. Heute um 12 Uhr startet der Bewerbungszeitraum. Schluss ist am 23. Oktober. Wenn du Glück hast und einen der Pässe erhältst, kannst du dann zwischen März 2022 und Februar 2023 allein oder mit maximal vier Freunden bis zu 30 Tage durch Europa reisen.

St. Martinszüge können wahrscheinlich stattfinden

Für Kinder war der Herbst im vergangenen Jahr besonders traurig: Wegen Corona mussten die St. Martins-Umzüge ausfallen. In diesem Jahr sind sie wieder erlaubt es gibt aber ein großes ABER.

Die St. Martins-Umzüge sind meistens rund um den 11. November herum. Das Problem ist die Corona-Schutz-Verordnung, die läuft nämlich vorher aus - am 29. Oktober. Danach braucht es eine neue. Und niemand kann so richtig sagen, wie die Corona-Infektionslage im November sein wird. Es sind zwar viele geimpft, aber es kann natürlich sein, dass, wenn viele aus den Herbstferien zurückkommen, die Infektionen in Höhe schnellen und das Land solche großen Veranstaltungen nicht mehr erlauben kann. Das kann nicht mal das zuständige Gesundheitsministerium sagen, von dort heißt es nur, dass man zu Regelungen in der Zukunft keine Aussage machen kann, das sei abhängig von der Entwicklung des Infektionsgeschehens. Im Moment aber wären Martinsumzüge mit bis zu 2.500 Teilnehmern ohne Einschränkungen erlaubt. Das sorgt natürlich für viel Unsicherheit. 

Viel Verantwortung für die Organisatoren von St. Martins-Umzügen

Also prinzipiell tragen die Veranstalter echt viel Verantwortung, wenn sie in Pandemie-Zeiten einen Martins-Zug durchführen. Das sind oft Ehrenamtler, Bürgervereine, Schützen- oder Karnevalsvereine oder Ehrenamtler der Kirchen, die das Organisieren und viele fühlen sich da im Stich gelassen. In vielen Städten wird allein deshalb nur ein kleiner Martins-Umzug durchgeführt. Zum Beispiel, dass die Kinder mit ihren Laternen einmal um die Schule herumlaufen - ohne Eltern. Oft auch ohne Live-Musik. Der Vorteil davon ist, dass der Organisationsaufwand deutlich kleiner ist und sich sowas auch kurzfristig umsetzen oder - falls die Regeln sich ändern - auch wieder absagen lässt. Der ganz große St. Martins-Umzug wird wohl auch in diesem Jahr nur in den seltensten Fällen stattfinden. Meistens wird es nur ein Martins-Umzug “light”.

(Text: José Narciandi)

Das Ende der kostenfreien "Bürgertests"

Es gab eine Zeit, da konnte man sich praktisch überall testen lassen: Vor dem Supermarkt, in der Apotheke, im Container auf dem Parkplatz - diese Zeiten sind aber vorbei.  Ab heute (11.10). werden die Schnelltests kostenpflichtig. Darauf verzichten wird man aber nicht können, zumindest wenn man nicht geimpft oder genesen ist.

Wie teuer die Tests werden, ist aber nicht ganz klar. Sowohl vom Bund als auch vom Land gibt es dazu für die Testzentren keine Vorgaben. Die Einzige Vorgabe ist: Die Testzentren müssen ihre Preise dann gut sichtbar aushängen.

 

Tests werden nicht für alle kostenpflichtig

Für Kinder unter 12 Jahren bleibt der Schnelltest kostenlos, die können sich nicht impfen lassen. Für alle anderen Erwachsenen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, für Menschen. Und auch Menschen, die wegen einer Corona-Infektion in Quarantäne waren und sich freitesten lassen müssen - für all diese Gruppen bleibt der Schnelltest kostenlos.

Diesen Schnelltest wird man überall dort brauchen, wo die 3G-Regel gilt, das heißt es wird auch weiter Testzentren geben aber man muss schon damit rechnen, dass die Testzentren weniger werden, weil sich das sonst wirtschaftlich nicht rechnet. Die Frage ist auch deshalb interessant, weil ab Montag Schülerinnen und Schüler nicht als getestet gelten, weil Ferien sind. Normalerweise werden Kinder und Jugendliche in der Schule getestet, für die zwei Wochen Herbstferien gilt das nicht mehr. Das heißt für die Ferienfreizeit muss man sich selbst um einen Test kümmern - und allen deshalb wäre es schon gut, wenn es noch genug Testzentren geben würde. 

(Text: José Narciandi)