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Judith und Lars
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Radiomikrofon

Studioblog - Seite 2 von 2

Hohe Energiepreise: So können wir alle sparen

Dass alles rund ums Wohnen wahnsinnig teuer geworden ist, hat sich inzwischen wohl herumgesprochen. Neue Fenster, eine Dämmung oder eine neue Heizung sind auch nicht mal eben so gekauft und vor allem auch nicht auf die Schnelle eingebaut. Die Handwerker kommen ja ohnehin schon kaum hinterher. Judith und Lars sprechen deshalb heute in GUTEN MORGEN LIPPE mit der Verbraucherzentrale über die kleinen Dinge, die wir alle zum Sparen hinbekommen. Kleinvieh macht ja bekanntlich... Ihr wisst schon.

Der Zensus 2022 steht an: darum geht es

Überall gibt es Experten zum Thema Klimawandel, Elektro-Autos, Ärzte-Mangel auf dem Land und zu wenig Sozialwohnungen. Der Zensus 2022 soll für mehr Fakten in den Debatten sorgen.

Was ist der Zensus?

Früher nannte man es Volkszählung. Alle zehn Jahre gibt es eine erneute Befragung - wegen Corona nun mit einem Jahr Verspätung. Alle Wohnungseigentümer und Hausbesitzer erhalten Post, außerdem jeder zehnte Bundesbürger per Zufallsverfahren. Es wird Leute geben, die ein paar Fragen über ihr Wohneigentum und ihren Haushalt beantworten müssen. Wer keine Post erhält, der muss auch nicht mitmachen. 

Gibt es eine Pflicht, wenn ich angeschrieben werde?

Ja, aber die Daten dienen tatsächlich nur diesem einen Zweck, dem Zensus selbst. Verlässliche Daten für zukünftige Entscheidungen werden gesammelt. Die Daten werden nicht einer anderen Behörde weitergegeben. Es wird sich also kein Finanzbeamter melden, weil man beim Zensus zum gewisse Immobilien oder ähnliches zum ersten Mal überhaupt angegeben hat.

Was wird alles abgefragt?

Konkret erhält man erst einmal Post. Es meldet sich ein Interviewer mit einem Terminvorschlag. Im Termin wird gefragt, wer alles an der Anschrift wohnt, mit Namen, Geschlecht und Staatsangehörigkeit. Ein großer Teil dieser Personen wird dann auch nach Beruf, Schulabschluss und Ausbildung gefragt. Es dauert insgesamt 15 Minuten und soll dann wichtige Fakten liefern.

Wofür werden die Fakten benötigt?

Die Erheber des Zensus müssen zum Beispiel wissen, ob es Sinn macht, in einem Stadtteil neue Wohnungen zu bauen oder ob es dort schon jetzt viele leerstehende Wohnungen gibt. Genaue Zahlen benötigt man auch um zu erfahren, wie viele Menschen wo wohnen, um eine Anbindung an den Verkehr hinzubekommen. Das sind beispielsweise wichtige Fakten zum Ausbau der Straßen und des öffentlichen Nahverkehrs. Der Zensus 2022 hilft also dabei, kluge Entscheidungen zu treffen und tut mit Sicherheit nicht weh. Am Sonntag geht es mit dem Zensus los. Aber Achtung: Die Ergebnisse gibt es erst in rund anderthalb Jahren.

Autor: Michael Boom

Themenwoche zur Energie: Wer soll das noch bezahlen?

Es ist schon mega-teuer und es wird wohl noch schlimmer. Viele mögen an die nächste Nebenkostenabrechnung gar nicht denken. Deshalb schauen wir in dieser Woche auf verschiedene Tipps und Lösungen, wie wir unseren Energieverbrauch zu Hause herunterbekommen und wie Vermieter mit der aktuellen Situation umgehen. Zum Auftakt sprechen Judith und Lars heute in GUTEN MORGEN LIPPE mit der Wohnbau Lemgo.