So findet ihr das passende Smartphone

205 Minuten nutzen wir täglich unser Smartphone – das sind geschlagene rund dreieinhalb Stunden im Schnitt. Das heißt, wenn wir heute unser Smartphone nur zwei Stunden in der Hand hatten, muss jemand anderes sein Smartphone über vier Stunden genutzt haben. Unglaubliche Zahlen, die den Autor einer Smartphone Studie sagen ließ: „Das Smartphone verbringt mehr Zeit mit uns als irgendein Mensch.“ Und auch wenn das hoffentlich nicht überall so ist, eins ist schon klar -  das Smartphone ist für viele von uns inzwischen ein fester Bestandteil des Lebens geworden. Kein Wunder also, dass es auch seit Jahren eines der beliebtesten, technischen Weihnachtsgeschenke ist. Fast ein Drittel der Deutschen plante 2017 ein Smartphone zu verschenken und dieses Jahr werden es sicherlich ähnlich viele sein. Doch das Angebot ist riesig und ziemlich unübersichtlich. Wir helfen bei der Auswahl und haben u.a. einen breit angelegten Test im Angebot.

Die Grundsatzfrage

Die erste entscheidende Frage ist die Wahl des Betriebssystems – vier stehen zur Auswahl, iOS und Android sind die meist gebrauchten. Für viele ist das schon eine regelrechte Philosophie-Frage: Auf der einen Seite iOS von Apple, ein in sich geschlossenes System. Dieses lässt z.B. nur Apps aus dem eigenen „Haus“ zu und der interne Speicher der Smartphones ist nicht erweiterbar. Das macht „das Leben für Einsteiger oft einfacher und sicherer“, urteilt aber die Stiftung Warentest. Beim Betriebssystem Android sind die Nutzungsoptionen breiter – so können wir Apps aus unterschiedlichen Stores beziehen, unseren Speicherplatz über zusätzliche Speicherkarten erweitern und der Datenaustausch mit dem PC funktioniert meist auch leicht und ohne spezielle Programme.

Aber welches Smartphone passt zu wem?

Was für ein Smartphone-Typ sind wir (oder der von uns zu Beschenkende) eigentlich und welches Gerät passt dann einigermaßen zu uns? Eine erste Orientierung bietet eine Klickstrecke der Kollegen von chip.de: Mit sieben bis neun einfachen Fragen wie „Ich nutze mein Smartphone besonders für...? oder „Mit meiner Smartphone-Kamera möchte ich...?“ können wir dort unser mögliches Wunsch-Smartphone ein wenig eingrenzen. Zwischenzeitlich lassen sich auch Empfehlungen der Redaktion abrufen bzw. wir bekommen auch für die einzelnen Fragen schon Smartphone-Modelle gemäß unserer Antwort angezeigt. Am Ende des Tests gibt's dann eine Auswahl an Smartphone-Modellen, die unseren Kriterien am Besten entsprechen. Eine spielerische Klickstrecke, die aber helfen kann. Tatsächlich fand sich beim Autor dieses Textes unter den Vorschlägen mein aktuelles Smartphone.

Frisch getestet – 19 aktuelle Handys im Vergleich

Samsung Galaxy S9 Duos mit 64 GB vor Motorola Moto G6 Plus vor Samsung Galaxy A6 – das sind die Top 3 der Preis-Leistungs-Sieger im neuen Smartphone-Test der Stiftung Warentest. Die Verbraucherorganisation hat gecheckt, bei welchen Smartphones wir am meisten bekommen für unser Geld. Das Ergebnis – fast 900 Euro Preisunterschied zwischen z.B. dem neuen Apple iPhone XS und dem Samsung Galaxy J6 deuten nicht automatisch auf ein besseres Smartphone hin. Das so viel preiswertere Samsung konnte mit Apples Topgerät mithalten, im Wesentlichen allerdings weil das iPhone den Falltest nicht bestand. Insgesamt weist der Test unter den 19 neuen, meist ab 500 Euro aufwärts kostenden Modellen zwei Smartphones aus, die mit gut bewertet wurden und unter 300 Euro kosten: Das Motorola Moto G6 Plus und das Samsung Galaxy J6.

„Apple-Schlappe“ bei den „Besten des Jahres“

Wenig Apple-tröstliches gab es im Test auch bei der Bewertung der besten Smartphones 2018: Hier reiht sich Apple‘s iPhone XR (64 GB) erst an Platz vier hinter gleich drei Samsung Galaxy-Modellen ein – Galaxy Note 9 (128 GB), S9 Duos (64 GB) und S9+ Duos (64 GB). Der große Smartphone-Test (Download-Kosten: 2 Euro) hat neben den schon angesprochenen Rankings einen weiteren, praktischen Zusatznutzen: Wir bekommen für unser Geld auch Zugang zu allen weiteren Smartphone-Testberichten der letzten Jahre (insgesamt 352 Tests) und zu weiteren, interessanten Untersuchungen der Stiftung Warentest rund um das Thema Handykauf. So gewährt uns ein Vergleich z.B. Einblick in die ebenfalls wichtige Update-Praxis der Hersteller. Hier punktet dann auch Apple, das zusammen mit Google sein Betriebssystem regelmäßig auf den aktuellen Stand bringt.

Handys versichern?

Bei Preisen um 1.000 Euro fragt sich der ein oder andere von uns sicherlich – soll ich das wertvolle Gerät versichern. Klare Antwort der Verbraucherzentrale Hamburg: Nein. Die von den Versicherern geforderten Prämien ständen in keinem Verhältnis zu den Leistungen bei einem Schadensfall oder bei Diebstahl. Ihre Empfehlung – besser in eine gute Hülle investieren. Die schützt zwar nicht vor Diebstahl, aber dafür führt nicht jeder Sturz direkt zur gefürchteten Spinnenoptik auf dem Display. 


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