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Parkplatzsuche leicht gemacht – der Traum von der perfekten Park-App

Drei Autos auf einem Parkplatz

Noch eine Runde um den Block, und noch mal an vier Ampeln Anstehen, und noch mehr Zeit verlieren – in den Innenstädten kann das Parkplatzsuchen häufig schon mal länger dauern als der anschließende, vielleicht nur kurze Termin. Denn ebenso wie die Straßen können auch die Innenstädte die immer größere werdende Zahl an Autos kaum noch bewältigen. Über 45 Millionen Autos sind es schon in Deutschland und jährlich kommen eine Millionen neue Fahrzeuge dazu. Keine Frage, hier würden sich viele Autofahrer über eine Parkplatz-finde-App riesig freuen. Entsprechend groß ist auch schon das Angebot. Richtig durchgesetzt hat sich bislang aber noch keine Lösung.

Ein Blick auf die vorhandenen Park-Apps, ihre Möglichkeiten und das Problem, das die optimale Lösung (bislang noch) erschwert.

Wo ist das nächste freie Parkhaus?
Sie heißen „ADAC Parkinfo“, „Parkopedia“ oder „Parkpocket“ und bieten alle ein ähnliches Grundfunktionen-Paket: Wir bekommen gezeigt, wo wir Parkhäuser und öffentlichen Parkplätze in unserer direkten Umgebung oder - wichtig z. B. für die nächste Städtereisen-Planung - in einer andere Stadt finden. Dazu zeigen uns die Apps auch das Wichtigste: In welchem Parkhaus oder auf welchem Parkplatz sind noch Parkplätze frei? Die Angaben sind dabei in der Regel wohl zuverlässig, wie sich aus den meist positiven Rückmeldungen in den Appstore-Bewertungen gerade für „Parkopedia“ und „Parkpocket“ nachlesen lässt.

Außerdem liefern uns die Apps Angaben über die Öffnungszeiten und die Park-Kosten, bei Bedarf können auch Zusatzinfos über z.B. Behindertenparkplätze oder Elektro-Ladestationen angezeigt werden. Der Bestand an Infos ist dabei unterschiedlich – der ADAC wirbt mit 5.100 Adressen allein in Deutschland, Parkopedia verspricht auf seiner Seite, über 50 Millionen Parkplätze in 75 Ländern vermitteln zu können. Während „Parkopedia“ und „Parkpocket“ kostenlos sind, kostet die „ADACParkinfo“ über 2 Euro.

Den eigenen Parkplatz teilen
Einen anderen Weg haben die Macher der App „Ampido“ eingeschlagen. Sie bietet uns zwar auch Informationen zu Parkhäusern und Parkplätzen. Das Besondere aber ist eher die Vermittlung von privaten Parkplätzen. Wer seinen Stellplatz in der Stadt möglicherweise tagsüber nicht braucht oder seine Garageneinfahrt tagsüber zur Verfügung stellen will, kann dieses über „Ampido“ möglich machen. Die Parkzeiten und die Gebühren legen die Parkplatzbesitzer dabei selbst fest. Über die App können Autofahrer diese zusätzlichen privaten Parkplätze finden und auch bezahlen. Die Parkplatz-Sharing-App hat für ihren innovativen Ansatz schon viele Preise gewonnen. Spannend ist dabei auch das Service-Angebot an die Community – über die Seite „wirwollenparken.de“ können wir (vermeintlich) leer stehende Parkplätze melden. „Ampido“ verspricht, die Besitzer zu kontaktieren, um die Plätze für die Allgemeinheit zu akquirieren.

Der Kampf um die ultimative Lösung
Die freien Stellplätze in Parkhäusern und die Sharing-Parkplätze (leider wird diese Option bundesweit bislang nicht flächendeckend genutzt) sind aber nur ein Teil der Problematik. Die zahllosen kleinere privaten oder öffentlichen Parkplätze und vor allem die Millionen zahllosen einzelnen Parklücken am Straßenrand werden von den bisherigen Angeboten meist nicht erfasst. Hier arbeiten große Konzerne mit großen Etats an der finalen Lösung für die All-Inclusiv- Parkplatz-App. Das Kernproblem: Wo finde ich diese Parkplätze und vor allem, wie wird erkannt, ob sie frei sind?

Boden- oder Radar-Sensoren
Bosch will dieses Problem in Zusammenarbeit mit Mercedes per Boden-Sensoren schaffen. Sie melden, ob der entsprechende Parkplatz frei ist - die bislang geplante Serienreife ist 2018. Einen ähnlichen Plan verfolgt auch „ParkHere“. Das Start Up aus München hat schon solche Minisensoren entwickelt. Ohne zusätzliche Stromversorgung melden sie 25 Jahre lang, ob ein Parkplatz frei ist. Einen anderen Ansatz verfolgt Siemens. Der Konzern will mittels Radarsensoren – angebracht z.B. an Laternenmasten – die Übersicht über freie Parkplätze am Straßenrand gewinnen. Welches System sich wann durchsetzt ist bislang nicht einschätzbar. Bis dahin helfen aber schon mal die oben genannten Apps.

Und immer dran denken: Nutzen Sie dieses Apps nicht während der Fahrt - das kann teuer werden und ist gefährlich!


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