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Markus Steinacker
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Lipper für Lipper mit neuem Projekt

Ein neuer, coronakonformer und mobiler Mittagstisch am Wochenende mit zusätzlicher Corona-Schnellteststelle. Das ist die Idee vom Detmolder Verein Lipper für Lipper. Die Vorsitzenden Ina und Sascha Thomas erzählen uns alles Wichtige zu ihrem neuen Projekt. Infos zu Anmeldung findet ihr hier.

Jens Spahn für einheitlichen Lockdown

Auf ihrer Freitags-Pressekonferenz haben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Chef des RKI, Lothar Wieler, ein düsteres Bild der Lage gezeichnez.

Spahn für einheitlichen Lockdown - Corona Update vom 09. Apr
Spahn: "Zu viele" Neuinfektionen

Mehr als 25 000 Neuinfektionen, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wirkt besorgt. "Das sind, um es ganz deutlich zu sagen, zu viele." So könne es nicht weitergehen. "Es braucht einen Lockdown um die aktuelle Welle zu brechen, und dauerhaft und stabil unter 100, deutlich unter 100 idealerweise bei der Inzidenz zu kommen." Es bräuchte also Maßnahmen und eigentlich sei die Bund-Länder-Runde hierfür das richtige Format. "Aber wenn manche schon die Einschätzung der Lage nicht teilen, dann wird es natürlich schwierig", zeigte sich Spahn enttäuscht.

Spahn fordert: "Parteienstreit herunterfahren"

Und weil es eben so aussieht, als kämpfe der eine oder andere Politiker eher gegen den Lockdown als gegen das Coronavirus mahnt der Gesundheitsminister: "Ich empfehle uns allen, den Parteienstreit - Wahljahr hin oder her - herunterzufahren und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Bekämpfung der Pandemie." Ein bundesweiter, einheitlicher Lockdown wird erst mal nicht beschlossen werden. Da hilft nur an die Vernunft und die Geduld der Bevölkerung zu appellieren, weiter eigenverantwortlich Kontakte zu vermeiden wo es geht, ob im privaten, schulischen oder beruflichen Alltag.

Überhaupt keine MPK nächste Woche

Nicht nur die für Montag geplante Bund-Länder-Runde ist abgesagt worden, es wird in der kommenden Woche überhaupt keine Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin geben. Stattdessen will die Bundesregierung im Eilverfahren das Infektionsschutzgesetz verschärfen. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer versicherte aber, das bedeute nicht, dass es überhaupt keine Bund-Länder-Runden mehr gebe. "Diese Einigung auf eine Änderung im Infektionsschutzgesetz ist in gutem Einvernehmen zwischen Bunde und Ländern gelaufen, sonst wäre eine solcher Änderung ja gar nicht möglich", so Demmer. Ziel sei es, eine bundesweit einheitliche Notbremsen-Regelung zu schaffen - für Kreise ab einer Inzidenz von 100. 

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Corona sorgt jeden Tag für eine wahre Meldungsflut. Wir helfen, den Überblick zu behalten und filtern für Euch die Nachrichten. Montags bis freitags bekommt Ihr immer nachmittags von uns ein Corona-Update mit den aus unserer Sicht wichtigsten Meldungen, die wir kurz und prägnant zusammenfassen. Viel Spaß mit unserem Snack-Podcast für Zwischendurch!

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Distanzunterricht nach Osterferien

Werden die Kinder nach den Osterferien wieder gemeinsam in der Schule lernen? Wenige Tage vor dem Ferienende hat Schulministerin Yvonne Gebauer die Entscheidung der Landesregierung verkündet.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die meisten der 2,5 Millionen Schüler Nordrhein-Westfalens kehren nach den Osterferien nicht in die Klassenräume zurück. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) gab am Donnerstag bekannt, dass mit Ausnahme der Abschlussklassen ab Montag lediglich Distanzunterricht für alle anderen Schüler stattfinden soll. Diese Maßnahme solle größtmögliche Sicherheit geben, begründete sie die Entscheidung der Landesregierung wenige Tage vor dem Ferienende im bevölkerungsreichsten Bundesland. Ab dem 19. April 2021 soll der Unterricht an den Schulen dann – sofern es das Infektionsgeschehen zulässt – wieder mit Präsenzanteilen (Wechselunterricht) fortgesetzt werden. "Die Durchführung des Präsenzunterrichts ab diesem Zeitpunkt erfordert weiterhin unsere strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz sowie ein Fortschreiten des Impfens", erklärte Gebauer.

Für die Schüler der Abschlussklassen soll es in Nordrhein-Westfalen auch nach den Osterferien Präsenzunterricht in den Klassenräumen geben. Sie seien vom Distanzunterricht ausgenommen, sagte Gebauer am Donnerstag. Für die übrigen Jahrgänge gelte der Distanzunterricht vorerst nur eine Woche lang bis zum 16. April. Gebauer sagte, sie habe am Mittwoch mit vielen Verbänden gesprochen. Die Sorge bei Eltern, Schülern und Lehrern sei groß. Mediziner hätten im Rahmen der Kultusministerkonferenz am Donnerstag bestätigt, dass

das Infektionsgeschehen bei Kinder und Jugendlichen zunehme. Aber: "Die Schulen sind keine Treiber der Pandemie", betonte Gebauer.

Bereits vor den Osterferien hatte das NRW-Schulministerium angekündigt, dass es im bevölkerungsreichsten Bundesland nach dem Ferienende zunächst keinen Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht geben werde. Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen die Schulen zunächst für die Dauer von zwei Wochen in

den Wechselunterricht starten, hieß es damals. 

Der Wechsel von Unterricht in der Schule in Gruppen und Unterricht zuhause war in den beiden Wochen vor den Osterferien als Schritt hin zu mehr Präsenzunterricht angeordnet worden. Allerdings hatten mehrere Städte Kreise auf einen Aufschub wegen steigender Infektionen gedrungen. Die Landesregierung gab dem in Einzelfällen statt.

Ab Montag gilt eine Testpflicht für Schülerinnen und Schüler. Kinder und Jugendliche aller Schulen sollen zwei Mal pro Woche Selbsttests durchführen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte am Mittwoch betont, dass eine Öffnung der Schulen nur infrage komme, wenn dort "überall das Testen funktioniert". Das sei eine Bedingung für einen Unterricht im Präsenzmodus.

Die Auslieferungen der Corona-Selbsttests an die Schulen in Nordrhein-Westfalen hatten sich in dieser Woche etwas verzögert. Der Beginn der Lieferungen verschob sich auf Donnerstag und Freitag, wie aus einem Erlass der Ministerien für Schule und Kommunales an die Schulleitungen hervorging. Ursprünglich sollten bereits am Mittwoch die ersten rund 1000 Grund- und Förderschulen mit Selbsttests beliefert werden.