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750.000 weitere Menschen erhalten bald ein Impfangebot

Für NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann lautet die Formel zur Bekämpfung des Coronavirus: "Impfen, was das Zeug hält". Auf einer Pressekonferenz stellte er die Impfpläne für die kommenden Wochen vor.

Von der Ausweitung des Impfangebots werden in NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zufolge rund 750.000 Menschen profitieren. Rechne man die Zahl unter anderem von Lehrern, Erziehern, Polizisten sowie Ärzten und deren Personal zusammen, komme man auf diese Zahl, sagte der CDU-Politiker am Montag in Düsseldorf. Denen werde man in NRW nun ein Impfangebot machen. Möglich werde das durch mehr Impfdosen, die zur Verfügung stünden.

Ab nächster Woche bekommen diese Menschen nach und nach eine Benachrichtigung. Die über 70-Jährigen sollen ab Ende April oder Anfang Mai geimpft werden. Diese Gruppe bekommt ebenfalls vorher eine Benachrichtigung. Sie müssen dann in den Impfzentren einen Termin buchen.

Impfungen in Arztpraxen kommen

Durch die große Verfügbarkeit an Impfstoff wird auch bald in NRW-Arztpraxen geimpft. Jede kreisfreie Stadt und jeder Landkreis dürfen sich jeweils fünf Schwerpunkt-Arzt-Praxen aussuchen, in denen zusätzlich geimpft werden soll. Ab dem 1. April soll es damit losgehen.

Laumann verurteilt Impf-Vordrängler

Sogenannte Impf-Vordrängler kritisierte der CDU-Politiker scharf. Er habe volles Verständnis, dass bekannt gewordene Fälle den Menschen "zurecht richtig - wie man in Westfalen sagt - sauer aufstoßen", sagte Laumann am Montag in Düsseldorf. "Die gesellschaftliche Ächtung darüber steht außer Frage", sagte der Minister weiter. Laumann sieht nach eigenen Worten kein "Massenproblem", aber ein "Gerechtigkeitsproblem". Er betonte - ohne Namen zu nennen - die Einzelfälle hätten negative Auswirkungen auf das Vertrauen in das Impfsystem.

Autor: José Narciandi (mit dpa)

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